Wie man weitermacht

Lies: Psalm 3

So kann ich beruhigt einschlafen und am Morgen in Sicherheit erwachen, denn der HERR beschützt mich (V.6).

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Während meines täglichen Kampfes mit chronischen Schmerzen habe ich manchmal selbst beim kleinsten Rückschlag oder Problem das Gefühl, als könnte ich es nicht verkraften. An den schlimmsten Tagen, wenn ich mich müde fühle, die Nase voll habe und einfach alles hinschmeißen möchte, hört sich Weglaufen und Verstecken gut an. Aber egal, wohin ich gehe, kann ich meinen körperlichen Schmerzen nicht entkommen. Weil ich wirklich nichts tun kann, um dieses Problem zu ändern, lerne ich langsam, mich auf Gott zu verlassen, damit ich weitergehen kann.

Wenn ich Trost und Kraft brauche, lese ich die Psalmen wie ein Gebet. Die Psalmenschreiber bringen ihre Schwierigkeiten ehrlich vor Gott. In einer meiner Lieblingspalmen flieht König David vor Absalom, seinem Sohn, der ihn töten und stattdessen als König regieren wollte. Auch wenn David über diese schmerzliche Situation weinte (V. 2-3), vertraute er Gottes Bewahrung und rechnete damit, dass er seine Gebete erhören würde (V. 4-5). Der König hatte keine schlaflosen Nächte, aus lauter Sorge, was geschehen könnte, denn er vertraute Gott, dass er ihn behüten und retten wird (V. 6-9).

Vielleicht wollen wir aufgeben oder weglaufen, wenn das Leben wehtut und wir aus allem keinen Ausweg sehen. Aber wie David können wir lernen, darauf zu vertrauen, dass Gott uns in seinen Händen hält und immer bei uns ist.

So kannst du beten:

Vater, danke, dass du uns Ruhe schenkst, wenn wir zu dir kommen.

Wenn uns nichts mehr übrig bleibt, lernen wir, uns alleine auf Gott zu verlassen.

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