Wachsender Glaube

Lies: Johannes 20,24-29

Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält (Hebräer 10,23).

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Jemand in meiner Familie hatte mit einer Heroinabhängigkeit zu kämpfen. Hätte man mir gesagt, dass Gott unsere Herausforderungen eines Tages benutzen würde, um andere Familien zu ermutigen, die mit ähnlichen Problemen kämpfen, hätte ich es nicht geglaubt. Gott ist fähig, aus schlimmen Situationen Gutes hervorzubringen. Es ist allerdings nicht immer leicht, das zu sehen – vor allem, wenn man es gerade durchlebt.

Thomas rechnete nicht damit, dass Gott aus der größten Herausforderung auf seinem Weg mit Jesus (Jesu Tod) etwas Gutes hervorbringen würde. Thomas war nicht bei den anderen Freunden von Jesus, als er nach seiner Auferstehung zu ihnen kam. In seiner Trauer sagte Thomas zu ihnen „Das glaube ich nicht! Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe. Mit meinen Fingern will ich sie fühlen“ (Johannes 20,25). Doch später traf sich Jesus nochmal mit allen seinen Freunden, einschließlich Thomas. Als er Jesus sah, sagte Thomas „Mein Herr und mein Gott!“ (V.28). Langsam fing er an, die Wahrheit zu begreifen, dass Jesus tatsächlich Gott in Person war und direkt vor ihm stand. Es war ein gewaltiger Moment, der auch noch heute Christen ermutigt und bewegt.

Unser Gott ist in der Lage, unseren Glauben und unser Vertrauen in ihn wachsen zu lassen – auch in Momenten, in denen wir es am wenigsten erwarten. Wir dürfen immer mit seiner Treue rechnen. Für ihn ist nichts zu schwer.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Herr, dass deine Liebe größer ist als unsere größten Probleme, ja sogar unsere schlimmsten Zweifel und Sorgen.

Gott kann unsere Zweifel in Glaubensmomente verwandeln.

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