Die Mauer

Lies: Epheser 2,11-22

Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft beendet. (V.14)

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Warst du schon mal am Hadrianswall? Ich genoss es kürzlich sehr, an seinen Ruinen entlangzulaufen und über seine Geschichte zu lesen. Hast du gewusst, dass sage und schreibe 18.000 römische Soldaten diesen 129 Kilometer langen Grenzwall zwischen England und Schottland bewachten?

Der römische Kaiser Hadrian bleibt in Erinnerung, weil er eine physische Mauer gebaut hat, um Leute fernzuhalten. Doch Jesus bleibt in Erinnerung, weil er die geistliche Mauer eingerissen hat, um Menschen reinzulassen.

Kurz nachdem Jesus wieder in den Himmel zurückgekehrt war, hatten die jüdischen und nichtjüdischen Christen in der ersten Gemeinde Schwierigkeiten miteinander auszukommen. Deshalb erklärte ihnen Paulus, dass sie durch Jesus in Gottes Familie alle gleich waren. „Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft beendet. … Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt … Als Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet. Durch Christus dürfen wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist zu Gott, dem Vater, kommen“ (Epheser 2,14-15.18).

Das beste am Christsein ist die große Familie, zu der wir gehören. Egal woher wir alle kommen, in der Gemeinde sind wir alle Brüder und Schwestern. Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus jegliche Grenze weggenommen und uns in wahrer Freundschaft und Liebe zusammengebracht.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Vater, dass du mich in deine Familie gebracht hast. Danke, dass es in dieser Familie keine Grenzen gibt.

Es gibt nur eine Familie Gottes. Und jeder ist eingeladen.

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