Ich bin unsichtbar

Lies: Jesaja 40,25-31

Den Erschöpften gibt er neue Kraft, und die Schwachen macht er stark (V. 29)

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Meine Freundin Jane sagte etwas im Unterricht aber keiner beachtete es. Also wiederholte sie es noch einmal, aber wieder reagierte niemand; die anderen Schüler ignorierten sie einfach. Sie stellte fest, dass ihre Meinung keine große Rolle spielte. Sie fühlte sich unerwünscht und unsichtbar. Vielleicht weißt du auch, wie das ist.

Dem Volk Gottes erging es als ganze Nation so (Jesaja 40). Sie dachten allerdings, dass es Gott war, der ihren täglichen Überlebenskampf weder wahrnahm noch verstand! Ein Teil der Nation war gefangen genommen und nach Babylon verschleppt worden. Einige aus dem Volk Gottes klagten: „Der HERR weiß nicht, wie es uns geht! Es macht unserem Gott nichts aus, wenn wir Unrecht leiden müssen.“ (V.27).

Jesaja, ein Prophet im Alten Testament, war sich im Klaren, dass im Vergleich zu Gott „ganze Völker nur wie Tropfen im Eimer, wie Stäubchen auf der Waage“ sind. (V.15) Er wollte die Menschen aber auch wissen lassen, dass Gott den Schwachen Kraft gibt und er die, die es brauchen, stark macht (V.29). Wenn sie ihre Hoffnung auf Gott setzen würden, so sagte Jesaja, würden sie neue Kraft bekommen. Sie würden mit den Schwingen eines Adlers fliegen, sie würden laufen und nicht müde werden (V.32).

Wenn du dich unsichtbar, unerwünscht und traurig fühlst, dann denk daran, dass Gott dich sehr wohl sieht und er sich um dich kümmert. Warte auf ihn und er wird dir Kraft geben.

So kannst du beten:

Danke, Vater, dass Du immer bei mir bist. Hilf mir, mich Dir zu nähern, wenn ich mich ignoriert fühle. Gib mir die Kraft, weiterzumachen.

Gott sieht dich und er kümmert sich um dich

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