Das Gute und das Schlechte

Lies: Jona 4

Da ließ Gott, der HERR, eine Rizinusstaude über Jona hochwachsen. Sie sollte ihm noch mehr Schatten geben … Doch am nächsten Morgen kurz vor Sonnenaufgang ließ Gott einen Wurm die Wurzeln des Rizinus zerfressen, und die Staude wurde welk und dürr. (V.6-7)

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Die Geschichte von Jona im Alten Testament zeigt uns, wie Gott sowohl gute als auch schlechte Zeiten dazu gebrauchen möchte, um uns herauszufordern und uns positiv zu verändern. Im Buch Jona heißt es fünfmal, dass Gott bestimmte Ereignisse für ihn vorbereitete – sowohl gute als auch schlechte.

In Jona 1,4 lesen wir, dass Gott „einen starken Sturm aufkommen [ließ]“. Nachdem die Seeleute erkannt hatten, dass Jona der Grund für diesen Sturm war, warfen sie ihn über Bord (V.15). Dann „[ließ] der HERR einen großen Fisch kommen, der Jona verschlang“, um ihn vor dem Ertrinken zu retten (Jona 2,1).

Später lesen wir, dass Gott „eine Rizinusstaude über Jona hochwachsen [ließ]“, um ihm Schatten zu spenden (Jona 4,6). Dann lesen wir, dass Gott einen Wurm schickte, um die Pflanze eingehen zu lassen, ebenso wie einen heißen Wind und die Sonne, die auf ihn brannte (V. 7-9). Diese Ereignisse dienten dazu, Jonas schlechte innere Haltung gegenüber Gott und seinen Wegen deutlich zu machen. Erst nach all dem war Jona bereit, zu Gott umzukehren, um durch ihn Heilung und Veränderung zu erfahren.

Wenn wir verschiedene Situationen durchmachen, sollten wir immer daran denken, dass Gott das Sagen und die Kontrolle hat, sowohl über die guten als auch die schlechten Zeiten, die auf uns zukommen. Er möchte alles dazu gebrauchen, um uns Jesus ähnlicher zu machen (Jakobus 1,1-5). Er benutzt alles, was uns begegnet, um uns zu verändern und uns durchs Leben zu führen. Wir müssen nur in seiner Nähe bleiben.

In guten wie in schlechten Zeiten arbeitet Gott kontinuierlich an seinem Plan für uns.

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