Keine Versteckmöglichkeit

Lies: 1.Mose 3,6-13 & 1.Mose 3,22-24

Er liebt uns und hat sein Blut für uns vergossen, um uns von unserer Schuld zu befreien. (Offenbarung 1,5)

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Ich nahm den Brandgeruch wahr, deshalb rannte ich in die Küche. Nichts brannte und es war auch nichts im Ofen. Ich folgte meine Nase durch das Haus. Ich ging von Zimmer zu Zimmer und landete schließlich im unteren Stockwerk. Meine Nase führte mich zu meinem Schreibtisch. Ich schaute darunter und dort saß unser Hund Emma – unser äußerst stinkender Hund – und beäugte mich mit großen, um Hilfe flehenden Augen. Was oben wie Angebranntes roch, roch jetzt ganz offensichtlich nach ekelhaftem Wasser aus dem Ententeich. Emma hatte sich in den hintersten Winkel unseres Hauses verkrochen, um diesem ekelhaften Gestank zu entfliehen, aber sie konnte nicht vor sich selbst weglaufen.

Emmas Problem rief mir die vielen Male in Erinnerung, in denen ich versuchte vor Dingen wegzulaufen. Dinge, die ich nicht mochte, nur um dann zu erkennen, dass das Problem nicht die Situation war, in der ich mich befand, sondern ich selbst! Seit dem Zeitpunkt, als sich Adam und Eva versteckten, nachdem sie Gott ungehorsam gewesen waren (V. 8), tun wir genau dasselbe. Wir rennen vor schlimmen Situationen davon und meinen, wir könnten entkommen – nur um festzustellen, dass wir das Problem sind.

Die einzige Möglichkeit, uns selbst zu entkommen, ist, wenn wir das Versteckspiel beenden, zugeben, was wir getan haben und uns von Jesus reinwaschen lassen (Offenbarung 1,5). Ich bin dankbar, dass wenn wir sündigen, Jesus bereit ist, uns einen Neustart zu geben.

Wir können uns selbst nicht rein waschen– aber Jesus kann es!

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