Sich anpassen

Lies: Maleachi 3,13-18

Dann aber redeten diejenigen miteinander, die noch Ehrfurcht vor dem HERRN hatten, und der HERR hörte ihnen genau zu. (V.16)

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Lukas gibt in der Schule immer sein Bestes. Aber er stellt oft fest, dass er wie ein bunter Hund auffällt, weil er mit Jesus lebt. Zum Beispiel, wenn er sich abwendet, sobald seine Freunde sich über unanständige Dinge unterhalten. Im Bibelkreis sagte er: „Ich hab Angst, dass ich alle meine Freunde verliere, weil ich nicht dazugehöre.“

Während der Zeit von Maleachi, stand das Volk Gottes vor einer ähnlichen Herausforderung. Sie waren aus ihrer Gefangenschaft in Babylon nach Hause zurückgekehrt, aber ganz viele Leute hatten Zweifel, dass Gott einen Plan für ihre Zukunft hatte. Einige Israeliten sagten: „Es bringt nichts, Gott zu dienen. Was haben wir schon davon, wenn wir uns nach seinen Weisungen richten … Wie gut haben es dagegen die Menschen, die ohne Gott leben. Sie tun Böses und haben auch noch Erfolg damit. Ja, sie kommen ungestraft davon, obwohl sie Gott frech die Stirn bieten!“ (Maleachi 3,14-15).

Wie können wir uns für Gott von der Masse abheben, wenn die Welt und sogar unsere Freunde uns sagen, dass wir etwas verpassen, wenn wir uns nicht anpassen? Jene, die Gott zu Maleachis Zeit vertrauten, trafen sich immer wieder, um sich gegenseitig zu ermutigen. Maleachi teilt uns dieses wichtige Detail mit: „der Herr bemerkte es und hörte ihnen zu“ (V.16 NLB).

Gott kennt und sorgt für alle, die ihm vertrauen und ihn an erster Stelle setzen. Er fordert uns nicht auf, uns anzupassen, sondern ihm jeden Tag näherzukommen, indem wir uns gegenseitig ermutigen.

So kannst du beten:

Vater hilf mir, dass ich andere Christen immer wieder ermutige, dir treu zu bleiben. Bitte hilf mir, dass ich trotz der Kosten beständig für dich lebe.

Gott will nicht, dass wir uns anpassen, sondern herausragen.

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