Der Löwe von Juda

Lies: Jesaja 31,1-5

Weine nicht! Einer hat gesiegt; Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der Nachkomme von König David (Offenbarung 5,5).

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Die Löwen im Masai Mara Wildreservat in Kenia sahen ganz harmlos aus, als ich dort im Urlaub war. Im Sonnenschein wälzten sie sich auf dem Rücken. Sie rieben ihre Gesichter an Ästen, als wollten sie ihre Mähnen kämmen. Sie tranken friedlich aus einem Bach. Sie trotteten über den trockenen Boden, als hätten sie alle Zeit der Welt. Ich sah ihre Zähne nur, wenn sie gähnten.

Doch ihr entspanntes Auftreten ist nur das halbe Bild. Der Grund warum sie so gechillt sein können, ist, dass sie nichts zu befürchten haben – sie stehen an der Spitze der Nahrungskette. Die Löwen sahen faul und gelangweilt aus, doch sie sind die stärksten und wildesten von allen. Ein Brüllen reicht und die anderen Tiere laufen um ihr Leben.

Manchmal scheint es, als ob Gott auch faulenzt. Wenn wir sein Wirken nicht sehen können, meinen wir, er tue nichts. Wenn wir hören, dass andere Witze über ihn machen, und behaupten, es gäbe ihn gar nicht, fragen wir uns vielleicht, warum er sich nicht verteidigt. Doch Gott wird „sich von ihrem Geschrei nicht erschrecken und von ihrem Lärm nicht einschüchtern“ lassen (Jesaja 31,4 GNB). Er hat nichts zu befürchten. Ein Brüllen von ihm und die ganze Welt würde erbeben!

Wenn du dich wunderst, warum Gott – im Gegenteil zu dir – unbesorgt ist, liegt das daran, dass er alles unter Kontrolle hat. Er weiß, dass Jesus, der Löwe von Juda, schon bald wieder als Sieger zu uns zurückkommt.

Denk darüber nach:

Was bedeutet es für dich, dass Jesus in der Bibel als Löwe von Juda beschrieben wird? Weckt der Gedanke an das Wiederkommen Jesu in dir Zuversicht oder macht er dir Angst? Warum?

Weil Gott alles unter Kontrolle hat, haben wir nichts zu befürchten.

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