Freiheit

Lies: Philemon 1,4-16

Es geht um deinen Sklaven Onesimus, der hier durch mich zum Glauben an Christus gefunden hat und für mich deswegen wie ein Sohn geworden ist (V. 10).

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Ich erinnere mich an eine Besichtigungstour eines berühmten Gefängnisses auf einer Insel namens Alcatraz. Als unser Ausflugsboot andockte, wurde mir klar, warum dieses mittlerweile geschlossene Hochsicherheitsgefängnis „The Rock“ (Der Fels) genannt wurde.

Im Gefängnis selbst, starrte ich später auf die Lichtstrahlen, die durch schwer vergitterte Fenster hereinfielen. Dann sah ich eine Reihe von käfigartigen Zellen, in der berühmte Insassen wie Al Capone und Robert Stroud, der „Birdman of Alcatraz“, festgehalten wurden.

Doch ich sah noch etwas anderes, das einen noch tieferen Eindruck hinterließ. Als ich eine leere Zelle betrat, sah ich den Namen „Jesus“ auf eine Wand gekritzelt. In einer anderen lag eine Bibel auf einem Regal. Das beides erinnerte mich im Stillen an die allergrößte Freiheit.

Paulus kannte diese Freiheit, während er im Gefängnis auf seine Hinrichtung wartete. Er verstand sich selbst nur als „Gefangener Christi Jesu“ (Philemon 1,1). Er wusste, dass er Jesus gehörte und nicht den Gefängnismauern. Auch wenn er nie entkam, wusste er, dass Jesus ihn nach seinem Tod für immer in den Himmel holen würde. Deshalb nutzte er seine Zeit im Gefängnis, den anderen Häftlingen die Freiheit, die Gottes Familie genießt, zu erklären (V. 10).

Vergitterte Fenster und Türen sind nur eine Art von Gefängnis. Verletzungen, Probleme in der Familie und der Kampf dazuzugehören sind nur ein paar Beispiele von einer anderen Art von „Gefängnis“. Gefängnisse in denen wir uns vielleicht eingesperrt fühlen. Wenn du heute das Gefühl hast abgeschnitten zu sein oder in der Falle zu sitzen, findest du die echte Freiheit, wenn du Jesus vertraust und an ihm festhältst.

Jesus zu gehören bedeutet für immer frei zu sein – egal, wie eingesperrt wir heute sein mögen.

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