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Lies: Jakobus 2,1-9

Beurteilt ihr dagegen Menschen nach unterschiedlichen Maßstäben, dann macht ihr euch schuldig und werdet durch das Gesetz entlarvt (V. 9).

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Sein Gesicht war verschmiert, seine Haare waren lang und dreckig, Bier hatte Flecken auf seinen Kleidern hinterlassen und er stank. Als er an einem Sonntagmorgen in unsere Gemeinde kam, ignorierten wir ihn. Wir waren total verblüfft, als der Mann in Richtung Bühne ging, seine Perücke abnahm und zu predigen begann. Erst dann wurde uns klar, dass er unser Pastor war!

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin nur freundlich zu den Menschen, die ich kenne. Oder zu denen, die für mich ‚normal‘ aussehen. Ich tue mich schwer mit unbekannten oder ‚fremden‘ Menschen.

Jakobus gibt Menschen wie mir eine ernstzunehmende Warnung. „Beurteilt ihr dagegen Menschen nach unterschiedlichen Maßstäben, dann macht ihr euch schuldig“ (2,9). Dass wir uns nur mit anderen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Kleidung unterhalten, ist in Gottes Familie fehl am Platz. Es bedeutet nämlich, dass wir „Richter mit bösen Gedanken geworden“ sind (V. 4 ELB).

Wir können gegen diese Art von Einstellung angehen, indem wir andere (alle anderen!) so lieben wie uns selbst – ganz egal wer sie sind. Innezuhalten, um mit unseren Mitmenschen zu reden, wie zum Beispiel mit dem ‚seltsamen‘ Kerl oder dem wütenden Mitschüler, bedeutet, dass wir „nach dem wichtigsten Gebot in Gottes Reich“ leben (V. 8).

Wir wollen jedem, Jesu Liebe näherbringen, nicht nur unseren Lieblingsmenschen!

Online unser Heft “HERZLICH WILLKOMMEN“ weiterlesen: https://kurzelinks.de/7tjj

Wahre Liebe ist bereit, absolut jeden willkommen zu heißen.

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