Superstars

Lies: 1. Korinther 3,1-15

Wenn die einen unter euch sagen: »Wir gehören zu Paulus!», und andere: »Wir halten uns an Apollos!», dann benehmt ihr euch, als hätte Christus euch nicht zu neuen Menschen gemacht (V. 4).

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Hast du eine Lieblingsband, einen Lieblingsfußballer, Lieblingsschauspieler, Lieblingsautor usw.? Promis erzeugen Begeisterung wo immer sie hingehen. Selbst wenn wir nicht bei ihren Live-Shows oder Spielen sind, können wir ihr Leben in den sozialen Medien verfolgen. Egal zu wem wir aufsehen, sollten wir immer daran denken, dass es auch nur Menschen sind. Und das sollten wir auch in unseren Gemeinden nicht vergessen!

In Korinth hatten die Christen des ersten Jahrhunderts begonnen, unterschiedlichen ‚geistlichen Superstars‘ zu folgen und lösten dadurch den Beginn einer Gemeindespaltung aus. Sie hatten damit angefangen, eher bestimmten christlichen Leitern zu folgen, als ihren Fokus auf Jesus zu richten. Paulus wusste, dass diese Art von Bevorzugung sehr gefährlich sein konnte. „Wenn die einen unter euch sagen: »Wir gehören zu Paulus!« und andere: »Wir halten uns an Apollos!«, dann benehmt ihr euch, als hätte Christus euch nicht zu neuen Menschen gemacht“ (1. Korinther 3,4).

Ganz gleich wie weise andere christliche Leiter, Lehrer und Mentoren in unseren Gemeinden und rund um die Welt sein mögen, sie sind immer noch bloß Menschen. Paulus erklärte es so: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Wachstum geschenkt“ (V. 6). Paulus und Apollos hatten zusammen mit Gott dafür gearbeitet, Jesus bekanntzumachen und die Bibel zu lehren. Doch es war Gott alleine, der im Leben der Menschen Veränderung schenkte. Er allein ist der ‚Superstar‘ auf den wir uns konzentrieren sollten.

Wir sollten aufpassen, dass wir nicht damit anfangen, Menschen anstatt Jesus Christus zu folgen. Wir können eine Menge von den Christen lernen, die Gott in unser Leben und unsere Gemeinden gestellt hat, sie sollten uns aber immer wieder auf Jesus, den wahren Helden, hinweisen.

So kannst du beten:

Vater, nur dich will ich verehren! Amen!

Gott kann die Menschen in unserem Leben dazu benutzen uns weiterzubringen – doch nur er verdient unseren Lobpreis.

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