Die Macht der Sterne

Lies: Hiob 38,1-33

Hast du die Gesetze des Himmels entdeckt, und kannst du sie auf die Erde übertragen? (V. 33).

Lesen

Wenn schlimme Dinge passieren und wir uns völlig hilflos fühlen, schreien wir oft zu Gott: „Was tust du da?“ Wenn wir auf diese Art und Weise schon einmal auf Schmerz reagiert haben, dann gibt uns Hiob Kapitel 38 ganz viel zum Nachdenken…

Hiob hat ganz viel Leid erlebt. Mehr als die meisten (Hiob 1,13-22). Deshalb stellte er Gott einige wichtige Fragen. Doch stell dir mal vor wie sich Hiob gefühlt haben muss, als er Gott „aus dem Sturm“ sagen hörte: „Wer bist du, dass du meine Weisheit anzweifelst mit Worten ohne Verstand? Tritt mir gegenüber wie ein Mann und gib mir Antwort auf meine Fragen!“ (Hiob 38,1-3). Schluck!

Hiob muss sich so machtlos wie eine Ameise gefühlt haben. Als Gott in den folgenden Versen seine Fragen aufzählt, war das, was er sagte, so unerwartet wie auch beeindruckend. Er hat Hiobs ‚Warum‘-Fragen nicht wirklich beantwortet. Stattdessen schien Gott ihm zu sagen, dass er sich an die Macht und Stärke erinnern soll, mit der Gott diese Erde geschaffen hat; und er sollte sich darauf konzentrieren, dass Gott fähig ist, jedes kleine bisschen davon zu kontrollieren. Hiob hätte sich fragen sollen Ist das nicht Grund genug, Gott zu vertrauen?

Als ein Beispiel seiner wunderbaren Macht, zeigte Gott auf den Himmel und forderte Hiob auf, zwei seiner unglaublichen Werke anzuschauen: das Siebengestirn und den Orion (V. 31). Gott deutete auf zwei Sternenkonstellationen hin, um Hiob an die Macht zu erinnern, die über unseren Verstand hinausgeht. Da ist jemand, dem wir vertrauen können. Wenn er die Sterne in seinen Händen hält, wird er ja wohl auch für uns sorgen können.

Er, der die Sterne im Weltraum hält, hält uns in seinen Händen.

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