Wenn wir uns vergleichen

Lies: Psalm 73

Denn ich beneidete die überheblichen Menschen: Ihnen geht es so gut, obwohl Gott ihnen gleichgültig ist. (V.3)

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Viele von uns müssen sich immer mit den Menschen in ihrem Umfeld vergleichen. Im Sportverein, in unserer Klasse und sogar unter unseren engsten Freunden schauen wir auf die anderen und sehen das Aussehen, die Begabung und das Familienleben, das wir schon immer haben wollten. Wenn wir uns mit ihnen vergleichen, haben wir dann nicht manchmal das Gefühl, dass wir von Gott über den Tisch gezogen worden sind?

Falls du diese Gefühle schon mal hattest, bist du nicht alleine. Asaf, der Schreiber von Psalm 73, zählte jede Menge Situationen auf, in denen Menschen, die sich kein bisschen um Gott scherten, ein scheinbar schöneres Leben als er genossen. Er fing sich sogar an zu fragen, ob ein Leben mit Gott sich überhaupt lohnte (V.13). Dieses Denken änderte sich schlagartig, als er sich eine Auszeit mit Gott nahm: „Dort wurde mir auf einmal klar: Entscheidend ist, wie ihr Leben endet!“ (V.17).

Wenn wir Zeit mit Gott verbringen und über seine Sichtweise nachdenken, verändert das unsere Sicht der Dinge. Wir möchten vielleicht so sein, wie die Leute, die nicht zum Gottesdienst gehen, oder die zu gewissen Dingen nicht ‚nein‘ sagen müssen. Wenn Jesus wiederkommt, werden wir ihnen allerdings nicht mehr gleich sein wollen. Tatsache ist, dass Asaf nicht mehr so sein wollte wie die anderen, sondern stattdessen anfing zu kapieren, wie sehr sie einen Retter brauchten (V. 19).

Wie Asaf wollen wir Gott danken für alles, was er für uns getan hat und für das Versprechen auf den Himmel, das wir haben (V. 25-28). Er ist alles, was wir brauchen, auch wenn das Leben unfair erscheint.

Zeit mit Gott zu verbringen hilft uns die Dinge so zu sehen, wie er sie sieht

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