Eine Stadt; zwei Geschichten

Lies: Nahum 1

Und doch ist der HERR voller Güte. Er kennt alle, die ihm vertrauen, und ist für sie eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not. (V.7)

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Das Buch Jona könnte ein toller Film werden. Da ist Jona, der vor Gott davonläuft, ein unheimlicher Sturm auf dem Meer, Jonah, der von einem großen Fisch verschluckt wird, Gott, der sein Leben und eine komplette Stadt rettet.

Doch die Fortsetzung – das Buch Nahum – würde bestimmt keinen so tollen Film abgeben. Nahum sprach in der Stadt Ninive über Gott, genau wie es Jona getan hatte, doch ungefähr 100 Jahre später. Dieses Mal hatten die Menschen dort allerdings kein Interesse daran, ihr Leben Gott zu geben. Deshalb sagte Nahum, dass Gottes Gericht kommen würde, um sie auszulöschen.

Nahum sagte folgendes zu Ninive: „Der HERR ist geduldig, aber er besitzt auch große Macht und lässt niemanden ungestraft davonkommen“ (Nahum 1,3). Doch Nahum hatte auch tröstende Worte. Er versprach: „Und doch ist der HERR voller Güte. Er kennt alle, die ihm vertrauen, und ist für sie eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not“ (V.7).

Nur weil die Stadt Ninive in Jonas Geschichte sich Gott wieder zuwandte, heißt das nicht, dass die Niniviten 100 Jahre später einen Freifahrschein bekamen. Die Entscheidung, an Gott zu glauben ist eine individuelle, die wir alle treffen müssen. Unsere Eltern und einige unserer Freunde lieben und folgen Jesus vielleicht nach – aber das reicht nicht für uns. Jeder von uns muss sich entscheiden, ob er Jesus persönlich annehmen möchte. Gottes Botschaft ist heute noch genauso aktuell wie vor hunderten von Jahren: Verurteilung für all diejenigen, die Gott ablehnen, Gnade für alle, die an ihn glauben. Wofür wirst du dich entscheiden?

Gottes Urteil ist sicher, aber ebenso ist es auch seine Gnade.

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