Beim Namen gerufen

Lies: Johannes 20,11-18

„Maria!“, sagte Jesus nun. Sie wandte sich ihm zu und rief: „Rabbuni!“ (V.16)

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Werbefachleute wissen ganz genau, dass das wirkungsvollste Wort, auf das wir reagieren, unser eigener Name ist. Deshalb werden in so vielen Junk-Emails und Inseraten in den sozialen Netzwerken unsere Namen benutzt. Sie sollen unsere Aufmerksamkeit wecken! Ob solche Anzeigen bei dir funktionieren oder nicht, klingt es doch ein bisschen hohl, wenn unser Name von jemandem gebraucht wird, der uns gar nicht kennt. Ganz anders ist es, wenn ein Freund oder eine geliebte Person unseren Namen sagt.

Maria Magdalenas Aufmerksamkeit wurde an Jesu leerem Grab erregt, als er ihren Namen sagte (Johannes 20,16). Mit diesem einzigen Wort realisierte sie plötzlich, dass der Mann vor ihr der Lehrer war, den sie liebte und dem sie nachfolgte. Die Art und Weise wie er ihren Namen sagte – wie jemand der sie kannte und liebte – reichte aus, sie zu überzeugen, dass ihr Retter von den Toten zurückgekehrt war.

Jesus erklärte Maria, dass er zurück zum Vater gehen würde (V. 17), doch er sagte seinen Jüngern auch noch, dass er sie nicht alleine lassen würde (Johannes 14,15-18). Jetzt hat Gott den Heiligen Geist geschickt, um in allen seinen Kindern zu leben (siehe Apostelgeschichte 2,1-13).

Gottes Geschichte ändert sich nicht. Jesus kennt und liebt uns genauso wie Maria und seine Jünger. Er gibt uns seinen Geist und nennt uns beim Namen. Er kennt alle, die er liebt (siehe Johannes 10,14-15).

Denk darüber nach:

Was bedeutet es für dich, dass Gott dich mit Namen kennt? Macht es dich glücklich, oder fällt dir das schwer zu glauben? Warum denkst du dann nicht mal darüber nach, was Jesus in Matthäus 10,29-33 gesagt hat?

Der Gott, der die ganze Welt erschaffen hat, hat auch dich gemacht und er ruft dich beim Namen.

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