Gutes tun

Lies: Lukas 6,27-36

[Jesus] hat überall Gutes getan und alle geheilt, die der Teufel in seiner Gewalt hatte, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und den Heiligen Geist gegeben. Gott stand ihm bei. (Apostelgeschichte 10,38)

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Hast du schon einmal den Spruch gehört: „Das Gute, das du heute tust, ist morgen schon wieder vergessen. Tu trotzdem Gutes“? Das gefällt mir;

es ist ein toller Hinweis. In der Apostelgeschichte fasst Lukas die Zeit Jesu auf der Erde mit der Aussage zusammen, dass er „überall Gutes getan [hat]“ (10,38).

Was meint die Bibel damit, wenn sie uns zum „Gutes tun“ auffordert? Jesus hat Gutes getan, indem er lehrte, heilte, den Menschen zu essen gab und sie tröstete. Wenn wir Jesus als unser Paradebeispiel nehmen, sollten wir versuchen, die Bedürfnisse von anderen zu stillen. Auch einschließlich derer, die uns vielleicht mobben oder sich über uns lustig machen, weil wir Jesus nachfolgen. „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!“ (Matthäus 5,44). Wir sollen auch unseren „Feinden“ Gutes tun, ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten.

Außerdem ist es auch sehr wichtig, dass wir anderen Christen Gutes tun (Galater 6,10). Wir sollen nicht zulassen, dass wir vor lauter Problemen, Egoismus oder Geschäftigkeit vergessen, Zeit mit unseren Geschwistern in der Gemeinde zu verbringen und sie zu ermutigen (Hebräer 13,16).

Wenn wir so sein wollen wie Jesus, sollten wir uns jeden Tag fragen: „Was kann ich heute Gutes tun, damit ich jemandem seine Liebe zeigen kann?“ Wenn wir auf diese Weise Gutes tun, werden wir Gott erfreuen und andere ihm näherbringen (Matthäus 5,16).

Denk darüber nach:

Wann ist es für dich am schwersten, Gutes zu tun und anderen Jesu Liebe zu zeigen? Auf welche Weise kannst du heute „deine Feinde lieben“?

Ahme Jesus nach – leg los, Gutes zu tun.

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