Gottes Herde

Lies: Psalm 77,11-21

Wie eine Schafherde hast du dein Volk diesen Weg geführt. (V.21)

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An einer Landwirtschaftsausstellung vor Ort schaute ich zu, wie die Schafe bei einer Vorführung von einem Border Collie getrieben wurden. Der Hundetrainer erklärte, dass Schafe schwach und hilflos seien. Als leichte Beute werden sie schnell von wilden Tieren angegriffen. Sie verteidigen sich am besten, wenn sie in der Gruppe ganz eng beieinanderbleiben. „Ein einzelnes Schaf ist ein totes Schaf“, meinte der Trainer. „Der Hund hält die Schafe immer zusammen, während er sie vorwärtstreibt.“

Das erinnerte mich an ein Bild, das uns die Bibel über Gott gibt. Sie sagt uns, dass er unser Hirte ist und wir seine Schafe sind. Und als Schafe brauchen wir Christen einander in dieser gefährlichen Welt! Als ein Psalmist über die Zeit nachdachte, als Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreite, schrieb er: „Dann ließ Gott sein Volk aufbrechen und führte es durch die Wüste wie ein Hirte seine Schafe. Sie fürchteten sich nicht, so sicher führte er sie“ (Psalm 78,52-53).

Als Teil von Gottes Herde, befinden wir uns unter seiner leitenden, schützenden Hand und sind gleichzeitig umgeben von seiner Familie – unsere Gemeinden und unsere gläubigen Freunde. Wir finden Sicherheit und Unterstützung, wenn wir Zeit mit anderen Christen verbringen.

Wie wir leben und was wir tun liegt an uns. Doch als Teil von Gottes Herde sollten wir von uns nicht nur als ‚ich‘ denken – wir sind ein Teil von Gottes ‚Wir‘! Und wir müssen zusammenhalten.

Wofür ich dankbar bin:

Ich danke dir, Vater, für die Christen, die ich kenne. Danke für ihre Liebe und Ermutigung, besonders dann, wenn das Leben schwer ist.

Als Teil von Gottes Herde werden wir von ihm und gegenseitig beschützt.

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