Keine Schmerzen mehr

Lies: 1.Korinther 15,51-57

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? (V.55 NLB)

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Ich erinnere mich, dass ich wütend auf Gott war. Ich hatte Schmerzen und konnte nicht verstehen, warum er scheinbar nichts unternahm, um mir zu helfen. Ich konnte einfach keinen Sinn darin erkennen, warum Gott mich leiden ließ.

Eines Tages besuchte ich einen befreundeten Christen im Krankenhaus. Ich wurde herausgefordert und war überrascht von dem, was ich sah. Er hatte viel schlimmere Schmerzen als ich, doch er war überhaupt nicht wütend auf Gott. Im Gegenteil: Seine Krankheit schien ihn näher zu Gott zu bringen und nicht weiter weg!

Seither ist mein Ärger über meinen Schmerz weniger geworden. Und dafür gibt es einen wichtigen Grund: Ich habe Gott kennengelernt. Er hat mir Liebe, Freude und Güte geschenkt. Ich kenne ihn als Person und nicht als weit entfernte Idee. Und ich habe erkannte, dass kein Maß an Schmerzen mich davon abhalten kann, ihn zu kennen.

Wo ist Gott, wenn es wehtut? Er ist bei uns, genauso wie er es von Anfang an war. Er ist genau hier, um uns durchzubringen. Wenn wir ihn lassen, benutzt er den Schmerz sogar, um uns etwas beizubringen und uns zu stärken.

Jesus war verletzt, hat geblutet, hat geweint und gelitten. Wenn wir Schmerzen haben, dürfen wir wissen, dass Gott es wirklich versteht. Er hat es wirklich auch schon mal erlebt. Doch eines Tages wird er wiederkommen, um der Welt, so wie wir sie kennen, ein Ende zu setzen. Dann wird Gott eine neue unglaubliche Welt für uns erschaffen. Und der Schmerz wird für immer verschwunden sein (Offenbarung 19,11-22,6).

Schmerz kann uns entweder gegen Gott aufbringen oder uns zu ihm bringen.

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