Verspätungen

Lies: Apostelgeschichte 16,9-31

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas. Sie lobten Gott mit Liedern, und die übrigen Gefangenen hörten ihnen zu. (V. 25)

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Bist du schon mal irgendwo festgesessen? Wenn du zum Beispiel in der Schule auf jemanden gewartet hast, der dich abholen sollte? Das kann schon ein bisschen nerven. Aber wie ist es, wenn man einen ganzen Tag lang auf einem Flughafen in einem anderen Land festsitzt?

Einem meiner Freunde ist genau das passiert. Die meisten von uns würden damit wahrscheinlich nicht so leicht klarkommen. Flughäfen können sowieso schon langweilig sein. Aber einen ganzen Tag lang? Autsch!

Erstaunlicherweise erlebte mein Freund in seiner Verspätung Gottes Wirken. Während er wartete, suchte er nach Gelegenheiten, um mit den anderen wartenden Passagieren zu plaudern. Zufällig stieß er auf ein paar Christen aus Indien, die ihm erzählten, wie sie den Menschen in ihrem Land von Jesus weitersagten. Aufgrund ihres Gesprächs verbrachte mein Freund am Ende sogar Zeit in Indien, um ihnen dort mitzuhelfen!

Wie oft erleben wir Verspätungen? Oder müssen unsere Pläne ändern? Wir ärgern uns, wenn es passiert. Aber was wäre, wenn wir die Einstellung, die mein Freund hatte, mal ausprobieren würden? Vielleicht sind manche Verspätungen sogar neue Gelegenheiten mit Gott zu arbeiten.

Denke mal an Paulus‘ Reise nach Philippi in Apostelgeschichte 16. Wegen einer Vision von Gott war er nach Mazedonien gegangen (V.9-10). Wie hätte er wissen können, dass er dort im Gefängnis landet? Doch selbst dieser Ausflug ins Gefängnis war von Gott geführt – er gebrauchte Paulus, um den Gefängnisaufseher und dessen Familie zu Jesus zu führen (V.25-34).

Gott kann sogar unsere Probleme, Unterbrechungen und Verspätungen dazu gebrauchen, um sich uns zu zeigen.

Gott kann Verspätungen in Gelegenheiten umwandeln.

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