Robustmachen

Lies: Jakobus 1,1-12

Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird (V.3)

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Wenn Computer und andere Hardware für das Militär vorbereitet werden, durchlaufen sie einen Testprozess, der „Robustmachen“ genannt wird. Sie machen Härte-Tests durch, sodass das Militärpersonal weiß, dass sie unter härtesten Bedingungen weiterhin gut arbeiten werden. Bei den Tests werden die Computer unter anderem extremen Temperaturen und Schockwellen durch Explosionen ausgesetzt. Das Robustmachen sorgt dafür, dass die Hardware für das Schlachtfeld bereit ist.

Wenn das ein bisschen wie das Chaos und die Bewährungsproben klingt, die du in deinem eigenen Leben durchmachst, dann keine Panik! Gott selbst, unser liebevoller Vater, lässt es zu, dass wir Schwierigkeiten durchmachen. Aber es liegt nicht daran, dass er sich nicht um uns kümmert – es liegt daran, dass wir unser eigenes ‚Robustmachen‘ durchlaufen müssen, damit wir für die Arbeit bereit sind, die er für uns vorbereitet hat.

Vielleicht überrascht es uns, dass die Bibel sagt, wir sollen „es als besonderen Grund zur Freude [betrachten], …, dass [der Glaube] durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird“ (Jakobus 1,2-3).

Trotz allem möchte Gott, dass wir ihn um Weisheit bitten. Warum? Damit wir wissen, wie wir gut auf unsere Probleme reagieren und Jesu Liebe die ganze Zeit hindurch zeigen können. Gott, der jeden „reich beschenkt“ (V.5), gibt diese Weisheit allen, die darum bitten.

Wenn das Leben einfach wäre, dann wäre ein lehrbuchmäßiges, auf Theorie basierendes Christsein schön. Aber diese Welt ist gefährlich, beängstigend und voller Überraschungen! Wenn wir Gott in all dem vertrauen, werden wir bereit sein, ihm zu dienen und ihn bekannt zu machen, wo auch immer er uns hinstellt.

Denk darüber nach:

In welchem Bereich wirst gerad robust gemacht? Was lernst du auch während des Kampfes über Gott? Wie könntest du Jesus in dieser Zeit anderen bekannt machen?

Gott lässt schwere Dinge in unserem Leben zu, nicht um uns zu zerbrechen, sondern um uns beim Wachsen zu helfen.

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