Hoffnung in der Dunkelheit

Lies: Jeremia 31,16-26

Ich will den Erschöpften neue Kraft geben, und alle, die vom Hunger geschwächt sind, bekommen von mir zu essen (V. 25).

Lesen

Qu Yuan war während der ‚Zeit der streitenden Reiche‘ (475-246 V. Chr.) ein wichtiger Berater im alten China. Er hat immer wieder versucht, seinen König vor einer kommenden Bedrohung zu warnen, die das ganze Land zerstören würde, aber der König ignorierte ihn. Am Ende wurde er einfach weggeschickt und sollte nie mehr zurückkommen. Als er später hörte, dass sein Land zerstört worden war, nahm er sich das Leben.

Qu Yuan erinnert mich an Jeremia. Jeremia diente ebenso Königen, die seine Warnungen ignorierten und sein Land wurde ebenfalls angegriffen. Doch während Qu Yuans Traurigkeit dazu führte, dass er letztendlich aufgab, hat Jeremia nicht aufgegeben, sondern die Kraft gefunden, weiterzumachen. Worin lag der Unterschied zwischen diesen beiden Menschen?

Jeremia kannte den Gott, der uns eine echte und beständige Hoffnung für die Zukunft schenkt. Gott hat Jeremia versprochen: „Du darfst neue Hoffnung schöpfen! Denn deine Kinder kommen in ihre Heimat zurück“ (Jeremia 31,17). Dies bewahrheitete sich, denn obwohl Jerusalem 587 V. Chr. zerstört wurde, wurde es später wiederaufgebaut (siehe Nehemia 6,15).

Wir alle kennen das Gefühl, irgendwann aufgeben zu wollen. Es kann an schlechten Ergebnissen, einer Krankheit oder familiären Problemen liegen. Aber auch wenn uns das Leben mal überwältigt, können wir trotzdem nach oben schauen – Gott hat alles unter Kontrolle! Er hält uns in seinen Händen, und seine Verheißungen bleiben immer gleich.

Wenn wir Jesus kennen, können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken.

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