Jesus streckte die Hand entgegen

Lies: Matthäus 14,22-33

Sofort streckte Jesus ihm die Hand entgegen [und] hielt ihn fest (V. 31).

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Manchmal ist einfach viel los – die Schule ist herausfordernd, die Hausaufgaben sind schwer, die Familie ist anstrengend und unsere Freunde wollen dauernd Zeit mit uns verbringen. Wenn es bei mir gerade so aussieht, zwinge ich mich dazu, ein paar Minuten am Tag in der Bibel zu lesen – und sage mir, dass ich in der kommenden Woche mehr Zeit mit Gott verbringen werde. Aber es dauert nicht lange, bis ich wieder abgelenkt werde, mich mit anderen Dingen beschäftige und vergesse, Gott überhaupt um Hilfe zu bitten.

Als Petrus auf dem Wasser auf Jesus zuging, wurde er schnell von Wind und Wellen abgelenkt. Genauso wie ich, begann er zu sinken (Matthäus 14,29-30). Doch sobald Petrus um Hilfe schrie, „streckte Jesus ihm die Hand entgegen [und] hielt ihn fest“ (V. 30-31).

Wenn ich so beschäftigt und so mit meinem Leben vereinnahmt bin, dass ich Gott aus den Augen verliere, habe ich oft das Gefühl, als müsse ich hinterher bei Gott wieder etwas gut machen. Aber so funktioniert es bei Gott nicht. Sobald wir uns an ihn wenden und ihn um Hilfe bitten, streckt Jesus uns „sofort“ die Hand entgegen.

Wenn wir von Dingen abgelenkt werden, vergessen wir schnell und verlieren wortwörtlich aus den Augen, dass Gott inmitten des Umtriebs bei uns ist und zu uns steht. Jesus fragte Petrus: „Warum hast du gezweifelt?“ (V. 31). Egal, was wir durchmachen, er ist da. Er ist hier. Er steht neben uns in jedem Moment, auch in diesem, und er ist jederzeit bereit, uns seine Hand entgegenzustrecken und uns zu retten.

So kannst du beten:

Jesus, hilf mir, dass ich mich inmitten meiner Beschäftigung und meinem Chaos an dich wende. Danke, dass du immer hier bist, bereit, mich aufzufangen.

Gott wartet darauf, dass wir uns an ihn wenden, damit er seine Hand ausstrecken und uns helfen kann.

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