Andere Religionen respektieren

Lies: Apostelgeschichte 17,16-34

Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, andere geduldig im Glauben unterweisen und bereit sein, auch Böses zu ertragen (2. Timotheus 2,24)

Lesen

In Apostelgeschichte 17 sehen wir ein Beispiel dafür, wie man Menschen mit anderen Ansichten respektiert, ohne sich schuldig zu fühlen oder seine eigenen Überzeugungen aufzugeben.

Als Paulus nach Athen kam, war er verärgert über die Statuen und Bilder von falschen Göttern, die er überall sah. Doch er redete freundlich mit den dort lebenden Menschen und gebrauchte sogar die Worte ihrer eigenen Dichter (Apostelgeschichte 17,28). Er hat seine Zuhörer nicht beschimpft oder ihnen ein schlechtes Gewissen gemacht. Er kritisierte nicht, was sie glaubten. Paulus sprach einfach über Gottes Größe (V.24-25). Er sagte, dass Gott im Leben von jedem Menschen aktiv daran arbeitet, dass dieser Mensch ihn persönlich sucht, findet und kennenlernt (V.26-28).

Paulus hat die Wahrheit nicht verändert, um es einfacher zu haben. Er hielt an dem fest, was wahr ist und zeigte jedem Zuhörer auf, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Vater ist (Johannes 14,6). Er erklärte, dass Gott Jesus als Richter über diese Welt eingesetzt hat, indem Gott ihn wieder zum Leben erweckte (V.29-31).

In unseren Schulen und auf unseren Straßen treffen wir immer mehr Menschen mit unterschiedlichen religiösen Glaubensrichtungen. Unsere Beziehung zu Jesus wird sichtbar, wenn wir Streitgespräche vermeiden und stattdessen mit Freundlichkeit und Behutsamkeit weitergeben, was wir glauben. Dann können wir Gott darum bitten, dass die Menschen, denen wir begegnen, ganz persönlich verstehen, wer Jesus wirklich ist.

Wir brauchen nicht zu streiten; wir können einfach erzählen, was wir über Jesus gelernt haben.

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert