Beindruckt?

Lies: 1.Petrus 5,1-9

Euer Umgang miteinander soll von Bescheidenheit geprägt sein! (V.5).

Lesen

An einem Sonntagmorgen hielt ein Gastredner in meiner Gemeinde die Predigt. Es schien, als würde er uns mit allem, was er schon getan hatte, beeindrucken wollen. Er zählte alle Orte auf, an denen er schon war, die berühmten Gemeindeleiter, die er kannte, und nannte die riesige Anzahl von Menschen, zu denen er schon gepredigt hat.

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass Gemeindeleiter Dinge sagen wie: „Zahlen sind für unsere Gemeinde nicht wichtig, aber in den letzten paar Jahren sind wir um 10 % gewachsen und haben unser Spenden um 30 % erhöht.“ Sobald sie sagen, dass sie an Zahlen nicht interessiert sind, fangen sie an, damit um sich zu werfen! Das kann auch eine Form von Prahlerei sein!

Ich darf allerdings selbst nicht zu kritisch sein. Ich habe in meinem eigenen Leben mit Überheblichkeit gekämpft. Ich stand am Büchertisch in einer Gemeinde, als jemand ein Exemplar von Unser Täglich Brot zur Hand nahm. „Lesen Sie das?“, fragte ich. „Ich beginne jeden Tag damit“, war die Antwort. „Nun, ich schreibe dafür“, hörte ich mich sagen. Prahlerei!

Als Nachfolger Jesu sollten wir für unsere Demut bekannt sein. Wir werden aufgefordert, uns „mit Demut [zu bekleiden]; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade“ (1.Petrus 5,5 LUT). Wir sollten uns keine Gedanken darüber machen, wie viel wir getan haben, sondern uns darauf konzentrieren, uns um andere zu kümmern und die Liebe Jesu mit ihnen zu teilen.

So kannst du beten:

Jesus, bitte hilf uns, uns vor Stolz zu schützen und lehre uns, demütig zu sein.

Wenn wir wollen, dass die Menschen wissen, was wir schon alles gemacht haben, sollten wir unseren Fokus wieder auf Jesus richten.

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