Weise Gedanken

Lies: 1.Könige 3,5-28

Gib mir ein Herz, das auf dich hört (V.9).

Lesen

Zwei Männer behaupteten beide, denselben weißen Hund zu besitzen. Da die Auseinandersetzung nicht geregelt werden konnte, führte sie zu einem Termin vor Gericht. Bevor der Richter ein endgültiges Urteil traf, beschloss er, den Hund im Gerichtssaal von der Leine zu lassen. Der Hund rannte sofort zu seinem richtigen Besitzer und der Fall wurde geschlossen.

Salomo, ein Richter und Herrscher in Israel, musste ein viel größeres Problem lösen. Zwei Frauen kamen zu ihm und beide behaupteten, die Mutter desselben kleinen Jungen zu sein. Nachdem er sich die Argumentation beider Frauen angehört hatte, verlangte er ein Schwert, um das Baby zu halbieren. Die wahre Mutter des Kindes bat den König, das Baby der anderen Frau zu geben, weil sie das Leben ihres Sohnes unbedingt retten wollte, selbst wenn es bedeutete, dass sie nicht mit ihm zusammen leben konnte (1. Könige 3,26). Salomo gab ihr das Baby.

Weise Gedanken wie diese sind sehr wichtig, wenn wir in den unterschiedlichen Situationen, die uns begegnen, herausfinden wollen, was richtig und was falsch, was gut und was schlecht ist. Wenn wir wirklich ein weises Leben führen wollen, können wir Gott bitten, uns Weisheit zu schenken, so wie Salomo es getan hat (V. 9). Vielleicht beantwortet Gott unser Gebet, indem er uns hilft, unsere Bedürfnisse mit den Bedürfnissen der Menschen in unserem Leben in Einklang zu bringen. Oder vielleicht lehrt er uns, dass wir langfristigen Gewinn einem Augenblick des Glücks vorziehen, damit wir ihm mit den Entscheidungen, die wir treffen, Freude machen.

Unser Gott ist nicht nur der vollkommene Richter, sondern auch unser persönlicher Lehrer und Ausbilder, der uns viele gute und weise Lektionen erteilt (Jakobus 1,5).

So kannst du beten:

Danke Vater, dass du mich jeden Tag führen wirst. Bitte zeig mir, wie ich Entscheidungen treffe, die dir gefallen, und die anderen deine Weisheit zeigen.

Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt, soll er Gott darum bitten. Jakobus 1,5

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