Vollender

Lies: 2.Timotheus 4,1-8

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und bin im Glauben treu geblieben (V.7 NLB).

Lesen

Als Kind träumte ich davon, einen schwarzen Gürtel in Karate zu haben. Vor ein paar Jahren begann ich zu trainieren und war kurz davor, es tatsächlich zu schaffen. Aber zwei Gürtel vor meinem Ziel habe ich aufgegeben. Das hatte zwei Gründe – zum einen änderte mein Lehrer mitten in meinem Training den Trainingsstil und zum anderen hatte ich auf einmal so viel zu tun, dass ich dem Training nicht mehr genug Zeit widmen konnte.

Fast jede Woche werde ich daran erinnert, dass Gott möchte, dass ich in allen Bereichen meines Lebens ein ‚Vollender‘ bin – vor allem aber, wenn es darum geht, ihm nachzufolgen.

Als Paulus wusste, dass er hingerichtet werden sollte, musste er sich keine Sorgen machen, dass er manche Dinge noch nicht zu Ende gebracht hatte. In diesem letzten Abschiedsbrief (2.Timotheus 4,7) sprach Paulus darüber, dass er sein Leben für Jesus beendet. Er beschrieb sein Leben wie einen Kampf. „Ich habe den guten Kampf gekämpft“ (V.7 NLB). Der Kampf war „gut“, weil er ganz egal was passierte, für Gott und die Botschaft von Jesus eingetreten war.

Paulus verglich sein Leben außerdem mit einem Rennen. „Ich habe […] den Lauf vollendet und bin im Glauben treu geblieben“ (V.7 NLB). Paulus wusste, dass er nur durch Gottes Liebe, Kraft und Hilfe alles zu Ende bringen konnte, was Gott ihm anvertraut hatte.

Als Nachfolger Jesu, wollen wir Jesus immer wieder vertrauen, dass er uns in allem zu Vollendern macht. Mit ihm werden wir nie aufgeben.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Herr Jesus, dass du es bist, der mich jeden Tag antreibt. Ich weiß, dass ich in deiner Kraft nie aufgeben, sondern wie Paulus ein Vollender sein werde.

Lebe mit dem Himmel im Blick.

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert