Richtig beten

Lies: Matthäus 6,5-15

Wenn du beten willst, zieh dich zurück in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu und bete zu deinem Vater. Denn er ist auch da, wo niemand zuschaut (V.6).

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Ich bewundere Menschen, die ihre Gebete in Tagebücher schreiben. Sie tragen oft ihre Tagebücher mit sich herum, um jedes Gebet und Lob festzuhalten – und sie updaten ihre Einträge dann, wenn Gott ihnen antwortet oder sie herausfordert.

Und ich bewundere die Menschen, die ich kenne, die ihre Teppiche abnutzen, weil sie so viel Zeit damit verbringen, auf den Knien zu beten. Ich habe jahrelang versucht, ihr Handeln nachzuahmen und ihr „perfektes“ Gebetsleben zu imitieren. Ich wollte wirklich lernen, wie man richtig betet.

Nach einer Weile hat Gott mir gezeigt, dass er einfach nur Gebet möchte, das mit Demut anfängt und mit Demut aufhört (Matthäus 6,5). Er lädt uns zu einem offenen und ehrlichen Gespräch ein und verspricht uns, zuzuhören (V.6). Er verlangt keine ausgefallenen Formulierungen oder auswendig gelernte Worte (V.7). Gott zeigt uns, dass das Gebet ein Geschenk ist. Es ist eine Gelegenheit, uns nach ihm auszurichten, auf ihn zu schauen (V.9-10), immer wieder unser Vertrauen in ihn zu setzen (V.11) und unsere Sicherheit in seiner Vergebung und Leitung zu finden (V.12-13).

Gott verspricht uns, dass er jedes einzelne gesprochene und unausgesprochene Gebet hört und als wichtig betrachtet, auch die Gebete, die einfach nur in Form von stillen Tränen aus uns herauskommen. Wenn wir Gott und seiner vollkommenen Liebe vertrauen und uns auf seine Wege und Fürsorge verlassen, können wir sicher sein, dass wir richtig beten.

Wofür ich dankbar bin:

Vater, danke, dass du uns daran erinnert hast, dass du jedes Gebet hörst, weil du vollkommen bist, nicht weil wir ausgefallene Worte verwenden.

Wenn wir uns an Jesus als unseren liebenden Retter und Herrn wenden, beten wir richtig.

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