Sind unsere Worte wichtig?

Lies: Sprüche 15,1-7

Wer sich für fromm hält, aber seine Zunge nicht zügeln kann, der macht sich selbst etwas vor (Jakobus 1,26).

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Ein Jugendlicher, der in einer christlichen Familie aufgewachsen ist, erzählte einmal: „Meine Mutter findet nicht, dass Schimpfwörter schlimm sind.“ Dann zählte er eine Liste von Wörtern auf, die für sie ok waren – Wörter, die meiner Meinung nach, viele Leute verletzend finden würden!

Unsere Klassenkameraden und Freunde benutzen vielleicht Schimpfwörter oder unanständige Ausdrücke. Das heißt aber nicht, dass wir es auch müssen. So wie wir „genau darauf [achten wollen], wie [wir leben]“ (Epheser 5,15), sollten wir darüber nachdenken, wie wir Gott mit unseren Worten gefallen können.

Wir machen ihm Freude, wenn wir nachdenken, bevor wir etwas sagen und dafür sorgen, dass wir mit unseren Worten nett und freundlich sind. Die Bibel erinnert uns: „Rede nicht zu viel, denn das führt zur Sünde. Sei klug und halte dich mit deinen Worten zurück!“ (Sprüche 10,19 NLB). Wenn wir dann etwas sagen, müssen wir die Worte, die wir gebrauchen, sorgfältig wählen: „Überlege deine Worte, und dir bleibt viel Ärger erspart!“ (Sprüche 21,23).

Es ist wichtig, freundliche Worte zu verwenden – auch bei Diskussionen. „Ein kränkendes Wort lässt [Zorn] aufflammen“, doch „wenn kluge Menschen sprechen, wird Wissen begehrenswert“ (Sprüche 15,1-2).

Schließlich sollten wir Worte vermeiden, die die Liebe und die offene Einladung Jesu nicht zum Ausdruck bringen. Als Gottes Kinder wollen wir ihn in allen Bereichen unseres Lebens Ehre bringen – auch in unserem Reden. Paulus sagt uns: „Redet nicht schlecht voneinander, sondern habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat für alle“ (Epheser 4,29).

Denk darüber nach:

Änderst du deine Art zu Reden und deine Wortwahl, je nachdem, mit wem du zusammen bist? Wie würden Deine unterschiedlichen Gespräche klingen, wenn Du dir deine Identität als Gottes Kind ständig bewusst machst?

Was wir sagen, zeigt, wer wir sind.

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