Gott entscheiden lassen

Lies: 1.Mose 13,9-13

Deshalb wählte Lot das Jordantal. Sie trennten sich voneinander und Lot zog nach Osten (V.11 NLB).

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Gibt es etwas, das du dir wünschst, von dem du aber niemandem erzählt hast? Vielleicht magst du jemanden in deiner Klasse, aber dir ist es zu peinlich, deinen Freunden davon zu erzählen. Oder vielleicht träumst du davon, berühmt zu werden – sagst es aber niemandem, weil du weißt, dass es wahrscheinlich eh nie passieren wird. Egal, was wir im Leben wollen, wir sollten es Gott übergeben und sagen: „Vater, ich möchte, dass du entscheidest, was geschieht.“

Im ersten Buch Mose waren Abraham und sein Neffe Lot zusammen unterwegs. Beide hatten „Schafe, Ziegen und Rinder und eine große Anzahl von Zelten … Darum gab es nicht genug Weideplätze für alle Viehherden. Sie konnten unmöglich zusammenbleiben“ (V. 5-6). Bald fingen ihre Familien und Arbeiter wegen des Platzmangels an zu streiten. Lot traf dann seine eigene Entscheidung, wo er hingehen und leben wollte. Er „betrachtete das Land genau und sah die fruchtbare Jordan-Ebene – überall reich bewässert, bis nach Zoar hin. Jetzt aber sah die Jordan-Ebene aus wie der Garten Eden … Darum wählte Lot diese Gegend“ (V. 10-11).

Die Jordanebene mit ihrem fruchtbaren Boden und großem Wasservorrat sah am besten aus. Aber die Menschen, die dort lebten, hassten Gott (V. 13). Ein christlicher Autor schrieb: „Lot, der sich entschloss, sein eigenes Leben zu führen, ‚wählte selbst‘ und, getäuscht von dem, was er sah, stolperte er blindlings in Kummer und Gericht hinein. Abraham hingegen war damit zufrieden, Gott für sich entscheiden zu lassen.“ Lot, wählte auf eigene Faust und verlor alles – seine Familie, sein Geld und sein Zuhause.

Gott entscheiden zu lassen und ihm zu folgen ist das Beste für uns, denn wir wissen, dass seine Wege vollkommen sind. Er wird uns niemals wehtun oder uns verlassen.

Willst du mehr…?

In 1.Mose 19 kannst du lesen, wie Lots Geschichte zu Ende ging.

Zufriedenheit kommt, wenn wir Gottes Weg mehr wollen als unseren eigenen Weg.

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