Echt sein vor Gott

Lies: 1. Petrus 5,6-10

Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch (V. 7).

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Am Ende des Tages schließe ich die Augen und fange an mit Gott zu reden: „Lieber Vater, ich komme heute als dein Kind zu dir. Danke für deine Kraft und Güte…“ Plötzlich reiße ich die Augen auf. Mir fällt ein, dass ich auf eine Nachricht eines Freundes nicht geantwortet habe. Dann schweifen meine Gedanken ab zu den Leuten, mit denen ich immer noch Streit habe, zu all den Dingen, die ich für die Woche geplant habe und zu der Tatsache, dass ich denke, dass ich bald eine Erkältung bekomme. Dass wir während unserer Gebetszeiten abgelenkt werden, ist ziemlich normal. Das passiert uns allen. Doch ein Prediger sagte einmal etwas, das mir wirklich Anstatt zu versuchen, unsere Gedanken durch unsere eigene Willenskraft zum Gebet zurück zu ‚zwingen’, könnten wir die Ablenkungen dazu nutzen, um mit Gott darüber zu sprechen. Denn wenn wir schon daran denken, muss es wohl daran liegen, dass es wichtig ist.

Eine große Sorge oder selbst ein egoistischer Gedanke, der ein Gebet unterbricht, könnte genau zu dem werden, worüber wir mit Gott reden sollten. Gott wünscht sich, dass wir echt mit ihm sind; dass, wenn wir mit ihm reden, ihm tatsächlich das erzählen, was uns beschäftigt. Ihn kann nichts überraschen, was wir ihm sagen. Sein Interesse an uns kann man mit der Aufmerksamkeit vergleichen, die wir von unserem besten Freund bekommen würden. Deshalb werden wir aufgefordert, alle unsere Sorgen und Probleme Gott abzugeben – denn er sorgt für uns (1. Petrus 5,7).

Denk darüber nach:

Wie einfach oder schwer fällt dir das Beten? Was machst du, wenn deine Gedanken abdriften, während du mit Gott sprichst?

Ablenkungen brauchen unsere Gebete nicht zu stoppen.

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