Von Erin lernen

Lies: 1. Korinther 12,21-25

Gnädig und barmherzig ist der HERR; groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe! (Psalm 145,8).

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Erins Leben war ganz anders als das der meisten Achtjährigen. Während die anderen Kinder damit beschäftigt waren, Freunde zu treffen, zur Schule zu gehen und Spiele zu spielen, lag Erin in einem Bett, wurde durch einen Schlauch ernährt und konnte nur sehr grelles Licht sehen und nur extrem laute Geräusche hören. Ihr Leben war voller Nadeln, Krankenschwestern und Krankenhausaufenthalte, da sie gegen schwere Krankheiten und Behinderungen ankämpfte.

Erin war umgeben von einer Familie, die sie liebte und unterstützte. Trotzdem starb sie kurz vor ihrem neunten Geburtstag.

Was kann man von Erin lernen – jemandem, der nie ein Wort gesprochen, ein Bild gezeichnet oder ein Lied gesungen hat? Ein Freund von Erins Familie brachte es auf den Punkt: „Wir sind alle bessere Menschen, weil wir Erin in unserem Leben hatten. Sie lehrte uns fürsorgliche Liebe und hat uns beigebracht, die kleinen Dinge zu genießen.“

Kinder wie Erin erinnern uns auch daran, dass es in dieser Welt nicht nur um die perfekten, attraktiven, geschickten Menschen geht. Jeder von uns, egal wie gut oder schlecht wir uns fühlen oder wie geschickt wir sind, ist von Gott nach seinem Bild gemacht worden (1.Mose 1,26-27). Wir sind alle extrem wertvoll für ihn. Wir waren ihm alle so viel wert, dass Jesus am Kreuz starb, um uns zu retten.

Gott achtet auf die Deprimierten, Gebrochenen, Traurigen und auf alle Menschen, die er geschaffen hat (Psalm 145,8-9), und wir sollten dasselbe tun (Epheser 5,1-2). Gibt es eine ‘Erin’ in deinem Leben, von der du lernen kannst?

So kannst du beten:

Vater, bitte hilf mir, nicht zu vergessen, dass jeder Mensch, egal wer er ist oder was er tun kann, von dir geliebt wird. Hilf mir, die Menschen zu lieben, die ich heute treffe.

Vergiss nie, wie wichtig jeder Mensch ist.

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