Etwas bewegen

Lies: Matthäus 9,27-38

[Jesus] hatte er tiefes Mitleid mit ihnen. (V. 36)

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Elisabeth war furchtbar bloßgestellt worden. Um dieser schmerzhaften Situation, zu entfliehen, nahm sie den Bus, bloß raus aus der Stadt, aber sie konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Sie bemerkte noch nicht einmal, dass der Bus angehalten hatte. Ein Fahrgast, der hinter ihr saß, bahnte sich den Weg nach draußen, doch plötzlich hielt er an, drehte sich um und lief zu Elisabeth zurück. Er sah ihre Tränen und reichte ihr seine Bibel mit der Erklärung, er dachte sie könne sie gebrauchen. Er hatte recht. Aber sie brauchte nicht nur eine Bibel, sondern Jesus, den Retter, von dem die Bibel berichtet. Durch diese einfache Geste eines Fremden, der ihr ein Geschenk machte, fing Elisabeth an in der Bibel zu lesen und nahm später Jesus in ihr Leben auf.

Jesus ist unser Vorbild für Freundlichkeit. In Matthäus 9 lesen wir: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (V. 36). Jesus sah nicht nur das Leid und den Schmerz von gebrochenen Menschen, sondern er unternahm auch etwas dagegen. Er forderte seine Jünger auf, Gott zu bitten, dass er Arbeiter (mit anderen Worten, Menschen, die Gott lieben) sendet, um denen in Not zu helfen. (V. 38)

Wenn wir Jesu Beispiel der Güte folgen, kann es uns dabei helfen, im Leben der Menschen in unserem Umfeld wirklich etwas zu bewegen.

So kannst du beten:

Jesus, öffne meine Augen, damit ich den Schmerz und das, womit andere zu kämpfen haben, sehen kann. Lass mich erkennen, wie ich ihnen deine Liebe und Güte zeigen kann. Amen.

Einfache liebenswürdige Gesten können andere Menschen auf Jesus aufmerksam machen.

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