Ignoriert?

Lies: Psalm 22,2-9 & Psalm 22,20-27

Alle, die nach dem HERRN fragen, sollen ihn loben. (V. 27)

Lesen

Psalm 22 beginnt mit diesen herzzerreißenden Worten, die Jesus am Kreuz aussprach: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Matthäus 27,46; Markus 15,34)?

Wie schlimm muss die Situation für David, den Psalmenschreiber, gewesen sein, dass er so zu Gott schrie? Er fühlte sich verlassen: „Ich schreie verzweifelt, doch du bist so weit weg“ (Psalm 22,2b). Es war, als ob Gott ihn ignorierte: „Mein Gott, Tag und Nacht rufe ich zu dir um Hilfe, aber du antwortest nicht“ (V. 3).

Kommt dir das bekannt vor? Hast du schon mal zum Himmel geblickt und dich gefragt, warum Gott dich scheinbar ignoriert? Willkommen in Davids Welt. Aber mit jedem Schmerzensschrei, den er aufschreibt, erinnert er sich an etwas Gutes von Gott und das lässt ihn die Hoffnung nicht verlieren. Alles in allem erkennt David, dass Gott heilig (V. 4), zuverlässig (V. 5-6), stark (V. 20), ein Befreier und ein Retter (V. 9.21-22) ist.

Hast du das Gefühl, dass Gott dich vergessen hat? Lies noch einmal Psalm 22 und rufe dir in Erinnerung wer Gott ist. Du darfst dich daran ein Leben lang freuen (V. 27).

So kannst du beten:

Vater, manchmal hab’ ich das Gefühl, dass du dich überhaupt nicht um mich kümmerst. Bitte erinnere mich in diesen Zeiten daran wie du bist, genauso wie du es bei David getan hast. Hilf mir, dir wieder zu vertrauen und zu wissen, dass du da bist.

Wenn wir das Gefühl haben Gott sei ganz weit weg, können wir ihm durch das Lesen der Bibel näherkommen.

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