Unsichtbare Tränen

Lies: Offenbarung 21,1-7

Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen (V. 4).

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Während ich dies schreibe, sind seit dem Beginn des Bürgerkriegs 2011 schon mehr als 11 Millionen Syrer aus ihrer Heimat geflohen. 13,5 Millionen, die noch im Land sind, brauchen dringend Hilfe. Das ganze Land wird vom Krieg überrollt.

Wir sind umgeben von wirklich schrecklichen Geschichten voller Leid und Trauer. Da kann man schnell zum Schluss kommen, dass die ganze Welt nur noch ein heilloses Durcheinander ist. Vielleicht fühlt sich dein eigenes Leben genauso an – dein Chaos bringt dich vor lauter Frust und Erschöpfung zum Weinen und niemand wird je deine Tränen sehen.

Jesus aber sieht alle Tränen und wenn wir am absoluten Tiefpunkt sind, bietet er uns echten Trost an (2. Korinther 1, 3 -5). Außerdem verspricht er uns eine Zukunft, in der die Sünde – ebenso wenig wie Schmerz und Traurigkeit – nicht mehr existieren wird. In dieser Zeit und an diesem Ort wird er uns „alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei“ (Offenbarung 21,4).

Der Gott, der uns eine Zukunft ohne Tränen verspricht, ist auch der Einzige, der heute unsere Tränen vollständig trocknen kann.

Wofür ich dankbar bin:

Lieber Vater, danke, dass dir unsere Schmerzen und unsere Sorgen nicht egal sind. Danke, für dein Versprechen, dass wir eine Zukunft ohne Tränen haben und in Ewigkeit mit dir leben werden. Amen

Gott sind alle unsere Tränen wichtig.

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