Als ich nicht beten konnte

Lies: Römer 8,22-26

Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt Gottes Geist für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen (V. 26)

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Ich brauchte dringend eine größere Operation.  Geschockt und beunruhigt wie ich war, machte ich mir natürlich Sorgen. Würde ich sterben?  Gab es Leute, mit denen ich zuerst noch Dinge zu klären hatte? Wie lange würde ich außer Gefecht gesetzt sein? Was sollte ich zuerst tun? Ich sollte eigentlich die Zeit nutzen, um sowohl Dinge zu erledigen als auch zu beten. Das Problem war nur: Ich konnte weder noch.

Ich war so erschöpft und beunruhigt, dass selbst die kleinste Aufgabe ein Ding der Unmöglichkeit für mich war. Wenn ich versuchte zu beten, drifteten meine Gedanken dann immer zu meinen Schmerzen, oder ich war so apathisch, dass ich immer wieder in einen unruhigen Schlaf fiel. Es war frustrierend. Ich konnte nichts tun! Ich konnte nicht beten und hatte keine Energie, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Aber Gott wusste über alles Bescheid. Und er erinnerte mich an zwei ganz wichtige Versprechen: Das Gebet des Heiligen Geistes für uns, wenn wir nicht beten können (Römer 8,26) und die Gebete von anderen in meinem Namen (Jakobus 5,16; Galater 6,2).

Zu wissen, dass der Heilige Geist selbst dann meine Anliegen vor den Vater brachte, tröstete mich so sehr. Und ich wurde innerlich aufgebaut durch den Gedanken, dass meine Freude und Familie ebenfalls für mich beteten.

Gott weiß genau, was wir durchmachen, auch wenn es uns selber schwerfällt, ihn um Hilfe anzurufen.

Wofür ich dankbar bin:

Herr, wie tröstlich es ist, dass du dich um uns kümmerst, dass du unsere Bedürfnisse kennst und für uns betest, wenn wir es nicht mehr können. Danke für deine wunderbare Liebe.

In Gottes Gedanken stehen wir immer an vorderster Front

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