Das ‚virale‘ Evangelium

Lies: 1.Thessalonicher 1,1-10

Und nun geht das Wort des Herrn von euch aus zu den Menschen in Griechenland und weit darüber hinaus; denn wo immer wir auch hinkommen, erzählen uns die Leute von eurem Glauben an Gott. (V.8)

Lesen

Eine Universität in Amerika untersucht, wie sich Nachrichten im 19. Jahrhundert über die Zeitungen verbreiteten. Okay, das klingt jetzt vielleicht etwas langweilig … aber damals waren die Zeitungen die sozialen Netzwerke jener Zeit! Wenn also ein Artikel fünfzigmal oder mehr nachgedruckt wurde, galt er als Riesenerfolg. Ein Artikel, der schilderte, wie einige von Jesu Nachfolgern für ihren Glauben umgebracht wurden, wurde über hundertmal nachgedruckt! Das ist in etwa so wie die Tweets, die heutzutage das Internet ‚erobern‘!

Paulus schrieb an eine Gemeinde in Thessalonich, wie sehr es ihn ermutigte, dass sie den Menschen von Jesus erzählten: „Aber nicht nur dort hat sich die Botschaft des Herrn durch euch verbreitet, auch an allen anderen Orten spricht man von eurem Glauben, sodass wir darüber nichts mehr berichten müssen“ (1. Thessalonicher 1,8). Die Botschaft von Jesus verbreitete sich von der Gemeinde aus wie ein Virus, weil ihr Leben durch ihn komplett verändert worden war. Obwohl es manchmal schwierig war von ihrem Glauben weiterzuerzählen und viele andere Menschen ihnen deswegen das Leben schwermachten, konnte die Gemeinde einfach nicht damit aufhören, Jesus bekanntzumachen.

Wie ist deine Einstellung, wenn es darum geht über Jesus zu reden? Bist du so begeistert, dass du deinen Freunden von ihm erzählst? Oder stresst dich die ganze Sache nur? Wenn wir nahe bei Jesus bleiben und seine Liebe immer besser kennenlernen, werden wir ihn einfach nicht mehr für uns behalten können.

Denk darüber nach:

Was hält dich davon ab, die Botschaft von Jesus in deinem Leben wie einen Virus zu verbreiten?

Wenn wir Jesus kennen, werden wir den Wunsch haben, dass ihn auch andere kennen.

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