Unser bester Freund

Lies: Hebräer 10,19-23

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. (Johannes 6,37 LUT)

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Als ich zwölf Jahre alt war, zog meine Familie in eine Stadt in einer Wüste in den USA. Nach dem Sportunterricht in der heißen Luft stürzten wir uns an meiner neuen Schule an den Wasserspender. Weil ich dünn und klein für mein Alter war, wurde ich manchmal aus dem Weg geschubst, während ich in der Schlange wartete. Mein Freund Sam, der für sein Alter groß und kräftig war, bekam das eines Tages mit. Er ging dazwischen, streckte seinen kräftigen Arm aus, um mir den Weg freizumachen. „Hey!“, sagte er, „Lass meinen Freund zuerst was trinken!“ Ich hatte nie wieder Probleme am Wasserspender!

Jesus wusste, wie es sich anfühlte, wenn man sich mit der Lieblosigkeit von anderen auseinandersetzen musste. Die Bibel sagt uns: „Er wurde verachtet, von allen gemieden“ (Jesaja 53,3). Doch Jesu Leiden war nicht zufällig oder einfach nur bedauerlich. Es war Gottes Plan: Jesus nahm unseren Platz ein. Weil er sein Leben gab, bahnte er einen „neuen Weg …, der zum Leben führt“, sodass wir eine Beziehung zu Gott eingehen können (Hebräer 10,20). Er tat für uns, was wir selber nie tun könnten und bietet uns das Geschenk der Erlösung an. Wir müssen nur für unsere Sünden um Vergebung bitten und ihm glauben.

Jesus ist der beste Freund, den man je haben kann. Er sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37 LUT). Andere halten uns vielleicht auf Abstand oder stoßen uns sogar weg, doch Gott heißt uns durch Jesus in seiner Familie willkommen!

Jesus sorgt dafür, dass uns nichts daran hindert, zu Gott zu kommen!

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