Interessiert sich Gott für uns?

Lies: Jesaja 49,8-18

Ich will dein Gebet erhören. Es wird eine Zeit der Gnade für dich geben, einen Tag, an dem du meine Hilfe erfährst (V.8).

Lesen

„Ich blicke zum Himmel und sehe, was deine Hände geschaffen haben“, schreibt einer der Psalmisten. „Was ist da schon der Mensch, dass du an ihn denkst?“ (Psalm 8,4-5). Das Alte Testament spricht ganz oft über diese Frage. Während ihrer schweren Zeit in Ägypten, konnten die hebräischen Sklaven das Versprechen von Mose kaum glauben, dass Gott für sie sorgen würde. Zu einer anderen Zeit überlegte der Schreiber, ob überhaupt irgendetwas eine Rolle spielte (Prediger 1,2).

Ich hatte persönlich genau dieselben Zweifel. Aber dann begann ich über diesen Vers nachzudenken: „Unauslöschlich habe ich deinen Namen auf meine Handflächen geschrieben“ (V.  16).

Gott machte diese Aussage, als sein Volk eine schwere Zeit durchmachte. Jesaja sagte, dass sie als Gefangene nach Babylon geführt werden würden. Als sie das hörten, waren die Menschen bestürzt und voller Angst und sagten: „Ach, der HERR hat mich im Stich gelassen, er hat mich längst vergessen!“ (V. 14). Als Antwort gab ihnen Gott eine ganze Menge an Versprechen (Jesaja 42-53), in denen er die Voraussetzung für die Hoffnung auf Rettung von ihren Feinden schuf. Er sagte, dass ein Diener kommen und für sie sterben würde, damit sie eine Beziehung mit Gott haben könnten. Es ist die Rede von Jesus.

Interessiert sich Gott für uns? Wenn wir diese Frage stellen dürfen wir Gottes Antwort nicht vergessen: „Die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Den wird man Immanuel nennen. – Immanuel bedeutet ‚Gott ist mit uns‘“ (Matthäus 1,23). Jesus ist der Beweis dafür, wie viel wir unserem Vater bedeuten.

Jesus ist die Antwort auf unsere Zweifel an Gott.

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