Amnesie

Lies: Daniel 4,28-37

Zur gleichen Zeit kehrte mein Verstand wieder; jetzt preise, erhebe und verherrliche ich den König des Himmels (V.33;34 NLB).

Lesen

Im kalifornischen Carlsbad bargen die Einsatzkräfte eine Frau mit australischem Akzent, die nicht mehr wusste, wer sie war. Da sie unter Amnesie litt und keinen Ausweis bei sich hatte, konnte sie ihnen weder sagen, wie sie hieß, noch, woher sie kam. Die Ärzte halfen ihr, körperlich gesund zu werden. Ihre Geschichte wurde in den sozialen Netzwerken verbreitet und sie konnte schließlich mit ihrer Familie wieder zusammengeführt werden.

Nebukadnezar, der König von Babylon, vergaß ebenfalls, wer er war und woher er kam. Er vergaß, dass Gott der König der Könige ist. Er wollte die Lorbeeren für das Königreich, das ihm gegeben wurde, selber einheimsen (Daniel 4,17.28-30). Somit war seine ‚Amnesie‘ eine falsche Geisteshaltung.

Als Lektion jagte Gott ihn auf die Felder, wo er mit wilden Tieren leben und wie eine Kuh Gras fressen musste (V. 30).

Schließlich, nach sieben Jahren, schaute Nebukadnezar zum Himmel empor und seine Erinnerung daran, wer er war und wer ihm sein Königreich gegeben hatte, kehrte zurück. Nachdem er wieder zur Vernunft gekommen war, sagte er: „Nun lobe und preise ich, Nebukadnezar, den König, der im Himmel regiert. Ihm gebe ich die Ehre!“ (V.34).

Was ist mit uns? Was glauben wir, wer wir sind? Woher kommen wir? Wir vergessen schnell, dass alles, was wir sind und haben, von Gott kommt. Nur auf ihn können wir uns verlassen, denn er ist der König der Könige.

So kannst du beten:

Vater, wir vergessen so schnell, wer wir sind, woher wir kommen und dass wir dir gehören. Hilf uns, dass wir uns erinnern, dass wir durch Jesus Christus deine Kinder sind jetzt und für alle Ewigkeit.

Wenn wir vergessen wer wir sind, wird unser Vater uns daran erinnern.?

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert