Eine Veränderung

Lies: Psalm 73,12-28

Es war viel zu schwer für mich. Schließlich ging ich in dein Heiligtum (V. 16-17).

Lesen

Hat sich deine Meinung schon einmal komplett geändert? So wie ein Berg langweiliger Hausaufgaben, der sich später als doch eigentlich ganz interessant herausstellte! Oder eine Veranstaltung deiner Jugendgruppe in der Gemeinde, vor der es dir erst graute und die dir am Ende doch viel Spaß machte.

Eine ähnliche Veränderung sehe ich in Asaf, wenn ich seine Worte in Psalm 73 lese. Am Anfang des Psalms hat er die Nase voll von der Art und Weise, wie die Welt zu funktionieren scheint: Den bösen Menschen geht es gut und die guten Menschen haben Probleme. Er bezweifelt, dass der Versuch, ein gottgefälliges Leben zu führen, überhaupt Sinn macht (V. 13). So oder so scheint es keinen großen Unterschied zu machen.

Doch als er zu Gott kommt und mit ihm darüber spricht, ändert sich seine Sichtweise vollständig (V. 16-17). Er erkennt auf neue Weise, dass Gott mit der Welt, ihren Problemen und jedem Menschen gerecht umgehen wird. Und noch wichtiger ist – die Zeit mit Gott erinnert ihn daran, wie gut es ist, in Gottes Nähe zu sein (V. 28).

Wenn wir durcheinander oder einfach von Umständen frustriert sind, weil Klassenkameraden beispielsweise ständig unfreundlich sind, oder Dinge immer wieder schieflaufen, können wir Asaf als Vorbild nehmen. Wir können mit Gott reden und erleben, dass sich unser Fokus durch die Tatsache, dass seine Wege am besten sind, verändert – auch wenn wir seine Wege nicht verstehen. Unsere Meinung kann sich ändern, auch wenn unsere Probleme gleichbleiben.

So kannst du beten:

Vater, ich weiß, dass ich die Nase schnell voll habe, wenn mir Dinge falsch oder ungerecht vorkommen. Bitte hilf mir, die Dinge so wie du zu sehen.

Gott gibt uns den richtigen Blickwinkel.

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