Fünf-Finger Gebet

Lies: Jakobus 5,13-18

Betet füreinander (V.16).

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Ich kenne einige Leute, über die schon ein oder mehrmals gelästert wurde. Es tut mir weh zu sehen, wie sie durch die Lügen und Gerüchte verletzt wurden. Noch schlimmer ist es, wenn manche der Leute, die den Klatsch verbreiten, Christen sind.

In der Bibel litt Johannes in ein paar Gemeinden, in denen er mitarbeitete, unter Meinungsverschiedenheiten, Klatsch und grausamen „Machenschaften“ (3. Johannes 10). Ein Beispiel war, wie Diotrephes ihn behandelte, was wir in 3. Johannes sehen können. Diotrephes lehnte nicht nur Johannes‘ Lehre ab, sondern er hieß auch durchreisenden Christen, die Gottes frohe Botschaft weitererzählten, nicht willkommen (V.10). Doch Johannes versuchte immer wieder, in dieser Situation Frieden zu stiften. Er schrieb an Gajus und ermutigte ihn, auch weiter in Liebe zu handeln und Diotrephes Verhalten nicht nachzuahmen (V 5.11) – außerdem teilte er ihm mit, dass er einen Besuch plane (V.14), um die Dinge zu klären.

Wenn Leute über uns lästern oder unsere Freunde ausgelacht werden, würden wir vielleicht gerne selber ein paar Gerüchte verbreiten, um damit zurückzuschlagen. Doch stattdessen sollten wir auf die Anweisungen von Johannes hören und Dinge, die Schmerzen verursachen, nicht nachmachen, sondern stattdessen Gutes tun (V.11). Das kann bedeuten, dass wir mit den Leuten, die den Klatsch und die Lügen verbreiten, persönlich reden. Auch wenn wir Worte hören, die uns wehtun, können wir den Frieden von Gottes Liebe immer wieder weitergeben, wenn wir Tag für Tag darin (V.3) gehen.

So kannst du beten:

Vater, schenk mir Weisheit, damit ich weiß, wie ich für andere beten kann.

Es kommt nicht auf die Anzahl unserer Worte an es ist unsere Beziehung zu Gott, die zählt.

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