Hirte auf Lebenszeit

Lies: 1.Mose 48,8-16

Und auch für mich hat er mein Leben lang wie ein guter Hirte gesorgt. (V.15)

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Ich erinnere mich daran, dass ich den Klassenwechsel in der Schule hasste. Ich gewöhnte mich an meine Lehrer und wollte nicht zu jemand Neuem wechseln müssen! Jedoch werden Menschen unser ganzes Leben lang kommen und gehen. Manchmal fragen wir uns vielleicht sogar, ob überhaupt jemand auf Dauer in unserem Leben bleibt.

Im heutigen Text stellt Jakob fest, dass es tatsächlich Jemanden gibt, der für immer bei ihm bleibt. Im Laufe seines Lebens hat er viele Veränderungen miterlebt und Menschen, die er liebte, verloren. Doch erkannte er, dass es Jemanden gab, der immer bei ihm war. Am Ende seines Lebens, als er für seine Enkel betete, sagte er: „Und auch für mich hat [Gott] mein Leben lang wie ein guter Hirte gesorgt. … Dieser Gott möge auch Ephraim und Manasse reich beschenken!“ (1. Mose 48,15-16).

Jakob war ein Hirte gewesen, deshalb verglich er seine Beziehung zu Gott mit der eines Schäfers zu seinen Schafen. Ab dem Zeitpunkt der Geburt, bis ins hohe Alter, kümmert sich der Schäfer Tag und Nacht um das Schaf. Er führt es tagsüber und beschützt es in der Nacht.

David, der im Laufe seines Lebens ebenfalls ein Hirte war, hatte denselben Gedanken, als er Psalm 23 schrieb. Doch er fügte noch dieses wunderbare Versprechen hinzu, das wir von unserem Hirten bekommen haben: „In deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang“ (Psalm 23,6).

Lehrerwechsel sind ein Teil des Lebens. Mit Gott können wir jedoch eine Beziehung auf immer und ewig haben. Unser Hirte hat uns versprochen, dass er jeden Tag bei uns ist (Matthäus 28,20). Und wenn das Leben hier zu Ende geht, werden wir für immer bei ihm zu Hause sein.

Wofür ich dankbar bin:

Vater, ich danke Dir, dass du der Hirte meines Lebens bist. Ich preise dich dafür, dass du immer bei mir bist.

Egal wohin wir gehen, Gott ist uns schon voraus und weist den Weg.

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