Zusammenarbeit

Lies: Apostelgeschichte 6,1-7

Diese sieben Männer wurden vor die Apostel gestellt, die für sie beteten und ihnen die Hände auflegten. Die Botschaft Gottes aber wurde immer mehr Menschen verkündet (V. 6-7).

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Die ganzen Flüchtlinge, die in unsere Stadt kommen, haben dafür gesorgt, dass die Gemeinden vor Ort plötzlich viel größer geworden sind! Es ist schön, die Gemeinden wachsen zu sehen, aber es hat auch zu einigen Schwierigkeiten geführt. Wir, als Gemeinde, müssen lernen, wie man diese Neuankömmlinge willkommen heißt, während sie versuchen, sich an eine neue Kultur und Sprache zu gewöhnen. Die ganze Veränderung kann einige peinliche Situationen verursachen.

Missverständnisse und Diskussionen kann es überall dort geben, wo sich mehr als eine Person aufhält. In der Gemeinde ist es nicht anders. Wenn wir mit Problemen nicht in der richtigen Art und Weise umgehen, können nur noch größere Probleme auftauchen.

Die Urgemeinde in Jerusalem wuchs rasch, als eine Beschwerde auftauchte, die die Gemeinde in zwei Gruppen hätte spalten können. Die griechisch sprechenden Juden (Hellenisten) hatten ein Problem mit den Juden, die aramäisch sprachen. Die hellenistischen Witwen wurden „bei der täglichen Versorgung benachteiligt“ (V. 1). Deshalb beauftragten die Apostel die Gemeinde, „nach sieben Männern mit gutem Ruf [zu suchen], die ihr Leben ganz vom Heiligen Geist bestimmen lassen und sich durch ihre Weisheit auszeichnen“ (V. 3). Die sieben ausgewählten Männer hatten alle einen griechischen Namen (V. 5). Mit anderen Worten, sie waren Hellenisten, also aus der Gruppe mit dem Problem. Sie würden die Situation besser verstehen als einige der anderen aus der Gemeinde. Die Apostel beteten für sie und die Gemeinde wuchs weiter (V. 6-7).

Wachstum bringt zum Teil Herausforderungen mit sich, weil es bedeutet, dass mehr Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Vorstellungen versuchen zusammenzuarbeiten. Doch wenn wir den Heiligen Geist um Hilfe bitten, werden wir Wege finden, um uns in der Gemeinde gegenseitig zu unterstützen und der Welt zu zeigen, dass wir durch einen liebenden Gott eins sind.

Gott möchte nicht, dass wir uns mit anderen Christen einfach nur treffen, sondern, dass wir mit ihnen zusammenarbeiten.

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