Lauf nicht alleine

Lies: 2.Mose 17,8-13

Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, … lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt (Hebräer 12,1 SLT).

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Thomas war auf dem letzten Kilometer, als er beinah aufgab. Es war sein erster Marathon und er war unerfahren und lief alleine. Nachdem er zum Wasser trinken an einer Erfrischungsstation angehalten hatte, fühlte er sich zu erschöpft und setzte sich ins Gras. Minuten vergingen und er konnte nicht mehr aufstehen. Er war im Begriff, aus dem Rennen auszusteigen, als zwei Lehrerinnen im mittleren Alter vorbeikamen. Sie sahen Thomas und obwohl sie Fremde waren, motivierten sie ihn, mit ihnen mitzulaufen. Plötzlich spürte er, wie seine Kraft zurückkam. Thomas stand auf, lief gemeinsam mit den beiden Frauen und beendete das Rennen.

Diese Lehrerinnen erinnern mich an Aaron und Hur, zwei Freunde, die Mose, dem Anführer von Israel, in einem wichtigen Moment halfen. Die Israeliten wurden angegriffen. Den Kampf gewannen sie nur, wenn Mose seinen Stab hochhielt (V. 11). Als dann Moses Kraft zu schwinden begann, standen Aaron und Hur links und rechts von ihm und hielten seine Arme bis zum Sonnenuntergang für ihn hoch (V. 12).

Gott zu folgen ist nicht etwas, das wir alleine machen. Er hat uns nicht dazu geschaffen, den Wettlauf des Lebens im Alleingang zu rennen. Freunde, Familie und unsere Gemeinde können uns helfen in den schweren Zeiten durchzuhalten, während wir Gott weiterhin vertrauen.

Gott, ich danke dir für die Leute in meinem Umfeld, die mich ermutigen, dir nachzufolgen. Hilf mir, dass ich mich auch um andere kümmere.

Denk darüber nach:

Wen kannst du heute in einer schweren Zeit ermutigen? Was bedeutet es für dich, an ihrer Seite zu laufen?

Freunde helfen uns, Gott weiterhin nachzufolgen.

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