Nicht fair

Lies: Psalm 19,7-14

Vollkommen und gerecht ist alles, was er tut. Er ist ein Fels – auf ihn ist stets Verlass. (5.Mose 32,4)

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Als ich in der Schule Rugby spielte, hörten wir die meiste Zeit den Ruf auf dem Feld „Das ist nicht fair!“ Ob es nun mit dem Entscheid des Schiedsrichters oder mit den Übungen im Training zu tun hatte – es gab immer mindestens einen, der sagte, dass es „nicht fair“ sei.

So vieles in unserem Leben will uns dazu bringen, „nicht fair“ zu Gott zu sagen. Vielleicht wird in deiner Familie viel gestritten, während es in anderen den Anschein hat, als hätten sie sich immer nur lieb. Vielleicht sind deine Freunde mit Sport und ihrem Leben beschäftigt, während du oder jemand, der dir nahesteht, mit einer schweren Krankheit fertig werden muss. Vielleicht aber ist es auch, dass alle anderen um dich herum, viel glücklicher und beliebter zu sein scheinen als du.

Wenn sich das Leben unfair anfühlt, müssen wir zu der einfachen Wahrheit zurückkommen, dass wir nicht diejenigen sind, die entscheiden, was fair ist und was nicht. Das liegt in Gottes Aufgabenbereich. Er weiß bei Weitem mehr als wir über seine Pläne Bescheid und warum er tut, was er tut. Es geht nicht um Fairness. Letztendlich geht es darum, unser Vertrauen in einen zuverlässigen Gott zu setzen, der weiß, was er tut. „Vollkommen und gerecht ist alles, was er tut. Er ist ein Fels – auf ihn ist stets Verlass“ (5.Mose 32,4). Das Leben wird nie fair aussehen. Aber wenn wir Gott vertrauen, dürfen wir wissen, dass er treu ist und uns durch alles durchbringen wird.

So kannst du beten:

Vater, wenn Situationen nicht fair sind, hilf mir zu vertrauen, dass du mir weiterhilfst. Ich weiß, dass du gut und treu bist. Danke, dass du alles wiedergutmachen wirst, wenn Jesus wiederkommt.

Das Leben ist nicht immer fair, aber auf Gott können wir immer vertrauen.

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