Zugehörigkeit

Lies: Jesaja 44,1-5

So spricht der Herr, der dich geschaffen und gebildet hat und dir … beisteht: „Hab keine Angst, Jakob … den ich erwählt habe“ (V. 2 NLB).

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In der Nacht zuvor war ich noch spät abends unterwegs, so wie an jedem Samstag. Ich war fast zwanzig und dabei, so schnell ich konnte vor Gott davonzulaufen. Aber auf einmal hatte ich seltsamerweise das Gefühl, dass ich in die Kirche gehen müsste, für die mein Vater arbeitete.

Ich erinnere mich nicht mehr an die Predigt, die mein Vater an diesem Tag hielt, aber ich werde nie vergessen, wie sehr er sich freute, mich zu sehen. Mit dem Arm um meine Schulter stellte er mich allen vor. „Das ist mein Sohn!“, sagte er fröhlich. Seine Freude und herzliche Begrüßung waren an diesem Tag ein Abbild von Gottes Liebe für mich. Und das hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

Das Bild von Gott als liebenden, einladenden Vater erscheint mehrfach in der Bibel. In Jesaja 44 wird eine Reihe von Warnungen unterbrochen, um Gottes Botschaft seiner Familienliebe weiterzugeben: „Jakob, … den ich erwählt habe. Ich werde meinen Geist auf deine Nachkommen und meinen Segen über deinen Kindern ausgießen“ (V. 2-3 NLB). „Manche werden von sich sagen: ‚Ich gehöre dem Herrn.‘“, schrieb Jesaja daraufhin. „Wieder andere werden sich ‚Eigentum des Herrn´ auf die Hände schreiben“ (V. 5 NLB).

Auch wenn sie häufig Fehler machten, gehörte das Volk Israel zu Gott, so wie ich zu meinem Vater gehöre. Ich könnte nichts tun, was ihn jemals dazu veranlassen würde, mich nicht mehr zu lieben. Mein Vater hat mir eine Vorstellung von der Liebe, die unser himmlischer Vater zu uns hat, gegeben.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Vater, dass du uns in Jesus zeigst, was wahre Liebe ist.

Gott liebt uns so sehr, dass er uns eine Familie gibt, zu der wir für immer gehören.

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