Im Glauben leben

Lies: Johannes 4,46-54

Denn wir leben im Glauben und nicht im Schauen (2.Korinther 5,7 NLB).

Lesen

Manchmal beantwortet Gott unsere Gebete auf unglaubliche Weise, aber er möchte nicht, dass wir unseren Fokus einzig und allein auf Wunder legen. Deshalb hat Jesus den Mann, der ihn bat, mitzukommen und seinen Sohn zu heilen, ganz behutsam zurechtgewiesen (Johannes 4,48). Doch weil der Vater ihn immer wieder anflehte, sagte er „dein Sohn ist gesund!“ (V. 50). Der Mann „vertraute auf das, was Jesus ihm gesagt hatte, und ging nach Hause“ (V. 50), einfach nur, weil Jesus gesprochen hatte. Sein Glaube – und somit sein Vertrauen in Jesus – ist darin zu sehen, dass er glaubte, was Jesus sagte, noch bevor sich etwas veränderte und er das Ergebnis sah, und er dann im Vertrauen „ging“.

Als er nach Hause kam, war sein Sohn geheilt und zwar „genau in dieser Stunde [als Jesus] gesagt hatte: ‚Dein Sohn ist gesund!‘“ (V. 53).

Manchmal, wenn Gott unsere Gebete erhört, staunen wir über Gottes perfektes Timing, besonders dann, wenn er ein Wunder tut. Wir müssen aber aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr auf Wunder konzentrieren und dann den Gott vergessen, der sie vollbringt. Wir sollen unsere Augen auf Jesus richten, ob ein Wunder geschieht oder nicht, und wie auch immer er sich entscheidet, auf unsere Gebete zu antworten.

Wenn wir harte Zeiten, Krankheit, Trennungen und andere Probleme durchleben ist es an uns, Gott aktiv zu vertrauen. Genau dann leben wir nämlich „im Glauben und nicht im Schauen“ (2.Korinther 5,7 NLB).

Denk darüber nach:

Wann hat Gott etwas Erstaunliches, Unerwartetes oder Wunderbares in deinem Leben getan? Wie hat das dazu beigetragen, dass du gelernt hast, Gott mehr zu vertrauen? Wenn Gott scheinbar nichts tut – wie hilft dir die Bibel, im Glauben zu leben?

Wenn wir Jesus um seiner selbst willen vertrauen, und nicht wegen seines Handelns, wird es nicht ganz so wichtig sein, wie er unsere Gebete erhört.

SHARE:

Teile es mit Deinen Freunden auf:

URL kopiert