Babynahrung

Lies: Hebräer 5,12-6,2

Ein Erwachsener kann feste Nahrung zu sich nehmen. Nur wer seine Urteilsfähigkeit geschult hat, der kann auch zwischen Gut und Böse unterscheiden (V.14)

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Hast du schon mal Babynahrung probiert? Ich schon. Es schmeckt ekelhaft! Aber weil sie keine Zähne haben, haben Babys wohl keine andere Wahl!

Manche Christen geben sich damit zufrieden nur bei der geistlichen Babynahrung zu bleiben. Sie gehen immer und immer wieder die einfachen Wahrheiten der Bibel durch, ohne jemals dafür zu sorgen, dass sie über die Grundlagen des Evangeliums hinausgehen (Hebräer 6,1-2). Weil sie sich nicht an tiefergehenden Wahrheiten und schwierigeren Bibelstellen festbeißen, halten sie sich selber davon ab, Gott näherzukommen, ihn besser zu verstehen und ein stärkeres Gespür für richtig und falsch zu bekommen (Hebräer 5,13). Sie sind vielleicht schon seit vielen Jahren Christen, doch ihr geistliches Leben geht nicht voran. Sie sind immer noch Babys.

Wenn Kinder größer werden, lernen sie feste Nahrung zu essen, die ihnen Kraft und Energie liefert. Genauso müssen Christen Verantwortung übernehmen, sich mit fester geistlicher Nahrung zu ernähren. Wenn wir das nicht tun, bleiben wir geistlich immer schwach.

Wie alt die Menschen sind, kann man ganz grob anhand ihres Aussehens schätzen. Ihr geistliches Alter zeigt sich allerdings an ihrer wachsenden Liebe zu Gott und wie sie Tag für Tag leben. Wächst du in deinem Leben mit Jesus? Oder bist du immer noch bei der geistlichen Babynahrung?

So kannst du beten:

Vater, bitte hilf mir, dass ich regelmäßig die Bibel lese und Zeit mit dir verbringe. Ich möchte dich besser kennenlernen und geistlich wachsen.

Lies die Bibel und deine Seele leidet keinen Hunger.

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