Was nun?

Lies: 2.Chronik 20,1-17

Wir sehen keinen Ausweg mehr, doch wir vertrauen auf dich! (V.12)

Lesen

In den Jahren, als ich zu einer großen, sehr aktiven Jugendgruppe gehörte, pflegte ich immer (mehr aus Scherz) zu sagen, dass mein Gebet vor unseren Treffen 2. Chronik 20,12 war: „Wir selbst können nichts ausrichten gegen dieses riesige Heer, das gegen uns heranzieht. Wir sehen keinen Ausweg mehr, doch wir vertrauen auf dich!“

Als Joschafat, König von Juda, diese Worte aussprach, ging es um Leben und Tod. Als riesige Armeen gegen Jerusalem aufmarschierten, trafen sich die Menschen aus Juda, um Gott um Führung und Hilfe zu bitten (V.31). Während besorgniserregenden Zeiten voller Probleme und Veränderungen sollen wir fragen: „Herr, was möchtest du mit diesem Moment machen?“ Und genauso wie König Joschafat, sollten wir unser Gebet zuerst mit dem Lob an unseren mächtigen und liebevollen Vater im Himmel beginnen (V.5-9).

Gott befahl dem König und seinem Volk: „Habt keine Angst! … Ich werde gegen sie kämpfen, nicht ihr! Zieht ihnen morgen entgegen! … der HERR wird euch beistehen!“ (V.15-17). In stressigen und verwirrenden Zeiten stellen wir vielleicht die besorgte Frage: „Was nun?“ Doch wenn wir uns an Gott wenden und seiner Fürsorge vertrauen, kann unsere Angst vom Frieden verdrängt werden.

Wofür ich dankbar bin:

Vater, danke, dass du bereits alles weißt, was ich durchmache und noch durchmachen werde. Ich weiß, dass du bei mir bist und mich hindurchführen wirst.

Wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen, gibt es nur eine Sache zu tun: mit Gott reden.

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