Eine neue Gemeinschaft

Lies: Apostelgeschichte 2,1-12

Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam (V.44).

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Die Tochter meiner Freundin Carrie ist im Vorschulalter und liebt es, Puppen, Figuren und Spielsachen aus unterschiedlichen Spielzeugsets miteinander zu vermischen. In ihrer Fantasiewelt gehört alles zusammen. Das sind ihre Leute. Sie findet, dass sie am glücklichsten sind, wenn sie zusammen sind, obwohl sie sich alle in Größe und Form unterscheiden.

Ihre Kreativität erinnert mich an Gottes Plan für die Gemeinde. Als der Heilige Geist kam, erzählt uns Lukas: „In Jerusalem hatten sich viele fromme Juden aus aller Welt niedergelassen“ (Apostelgeschichte 2,5). Obwohl diese Menschen aus verschiedenen Kulturen stammten und unterschiedliche Sprachen sprachen, machte die Ankunft des Heiligen Geistes sie zu einem neuen vereinten Volk: Der Gemeinde. Von da an würde man sie als einen Leib betrachten, vereint durch den Tod und die Auferstehung Jesu.

Die Leiter dieser neuen Gemeinschaft waren eine Gruppe von Männern, die Jesus während seiner Zeit auf Erden zusammengebracht hatte. Ohne Jesus wären sie sich wahrscheinlich nie begegnet. Und nun waren noch mehr Menschen – „etwa dreitausend“ (V.41) – Christen geworden. Dank des Heiligen Geistes, hatte dieser Mix aus Menschen jetzt „alle Dinge gemeinsam“ (V.44 SLT). Sie waren bereit, das, was sie hatten, miteinander zu teilen.

Der Heilige Geist überbrückt auch weiterhin die Kluft zwischen den Menschen. Wir kommen vielleicht nicht immer miteinander klar oder verstehen uns nicht immer perfekt. Aber als Christen gehören wir zusammen.

Wofür ich dankbar bin:

Danke, Herr Jesus, dass du für uns gestorben bist und uns in der Gemeinde zusammengeführt hast.

Der Heilige Geist wandelt „uns“ und „sie“ in „wir“ um.

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