Wer bin ich?

Lies: 2. Mose 3,7-15

Aber Mose erwiderte: „Ich soll zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen? Wer bin ich schon?“ (V. 11)

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Ich erinnere mich an einen Christen, der an der Universität von Cambridge einen Vortrag halten sollte. Aber er hielt sich einfach nicht für intelligent genug, um vor so klugen Leuten zu sprechen. Er hatte weder an der Uni studiert, noch war er auf einer Bibelschule gewesen. Einem engen Freund vertraute er sich an und sagte: „Ich weiß nicht, ob ich mich jemals so schlecht vorbereitet gefühlt habe.“ Er bat Gott um Hilfe und Gott gebrauchte ihn trotz seiner Ängste, um diesen Studenten die frohe Botschaft von Jesus weiterzusagen.

Mose dachte von sich auch, dass er nicht gut genug wäre. Als Gott ihm den Auftrag gab, dem Pharao mitzuteilen, dass er die Israeliten ziehen lassen soll, fragte Mose: „Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen … sollte?“ (V. 11) Obwohl Mose von sich dachte, nicht der richtige Mann dafür zu sein, weil ihm „die Worte nur schwer über die Lippen [kamen]“ (4,10), versprach Gott ihm: „Ich stehe dir bei“ (V. 12). Weil er wusste, dass er den Israeliten von Gottes Rettungsplan erzählen musste, wollte Mose von Gott wissen: „Was sage ich dann?“ Gott antwortete: „›Ich bin‹ hat mich zu euch gesandt.“ (V. 13-14) Gottes Name ‚Ich bin‘ erinnerte Mose daran, dass Gott allmächtig und allgegenwärtig ist. Nichts kann seine Pläne stoppen! Fühlen wir uns vielleicht unfähig, das zu tun, was Gott uns aufträgt? Ihm können wir doch vertrauen. Gottes Macht ist viel stärker als unsere Schwachheiten. Wenn wir also fragen: „Wer bin ich?“, sollten wir uns merken, dass Gott mit „Ich bin“ antwortet.

Gott ist groß genug um mit unseren Zweifeln umzugehen.

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